Rettungshundestaffel erhält Zuwachs aus Gelsenkirchen

Jörg Küper mit seinem Dobermannrüden Amon.
Jörg Küper mit seinem Dobermannrüden Amon.
Foto: Rettungshundestaffel Münsterland
Gelsenkirchener Jörg Küper besteht mit seinem Dobermannrüden die Flächenprüfung für die Rettungshundestaffel Münsterland.

Gelsenkirchen.. Über ein neues Rettungshundeteam kann sich die Rettungshundestaffel Münsterland freuen. Jörg Küper aus Gelsenkirchen gelang es, mit seinem Dobermannrüden Amon in einem Weseler Waldstück die Bedingungen der Flächenprüfung zu erfüllen. Beide hatten innerhalb von 25 Minuten in einem rund drei Hektar großen Waldstück, ein bis drei Helfer zu finden, wobei die genaue Personenzahl unbekannt bleibt und der Hundeführer seinem Hund keine Hilfe geben dürfte, sollte er zufällig den Helfer selbst entdecken.

Voller Arbeitseifer ging Amon ans Werk. Problemlos löste er sich von Hundeführer Jörg und suchte teils frei beziehungsweise auf Anweisung das vorgegebene Gebiet ab. Nur unter Berücksichtigung der Gelände- und vor allem Witterungsbedingungen ist es möglich, derartig große Gebiete flächendeckend und konditionsschonend abzusuchen.

Prüfung innerhalb des Zeitlimits

Die Erleichterung war deutlich zu spüren, als mit der dritten Bellsalve knapp vor Verstreichen des Zeitlimits, alle Personen gefunden waren. Weil auch weitere Bedingungen wie Lenkbarkeit des Hundes oder Suchintensität stimmten, fiel es dem Prüfer nicht schwer, die Gesamtnote „sehr gut“ zu vergeben.

Hintergrund zur Flächensuche: Oft werden Menschen vermisst. Sie sind nicht am vereinbarten oder gewohnten Aufenthaltsort. „Häufig sind es verwirrte und orientierungslose an Alzheimer- und Demenz erkrankte Personen, Kinder, die zur vereinbarten Zeit nicht nach Hause gekommen sind oder Wanderer, die nicht am Ziel angekommen sind“, erklärte Lutz Neider, Schriftführer der Rettungshundestaffel Münsterland.

Immer wenn vermutet werde muss, so Neider weiter, dass sich Personen in hilfloser Lage irgendwo im Gelände befinden, kämen die Flächensuchteams zum Einsatz.