Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen im Kampf gegen Krebs

Krebserkrankungen gehören nach wie vor neben den Herz-Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen. Deshalb empfiehlt Klaus Mika, Leiter des Referates Gesundheit der Stadt anlässlich des heutigen Weltkrebstages: „Informieren Sie sich über Präventionsmaßnahmen und führen Sie die empfohlenen Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig durch.“ Denn ein Großteil der Krebserkrankungen ist auf vermeidbare Faktoren wie Rauchen, starken Alkoholkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel, UV-Strahlung sowie chronische Infektionen zurückzuführen. Man nimmt an, dass mehr als ein Drittel aller Krebserkrankungen durch Vorbeugung vermieden werden können. Je früher eine Krebserkrankung entdeckt wird, desto höher sind die Chancen, sie erfolgreich behandeln zu können.

Die Untersuchungen zur Früherkennung gehören zu den Standards der gesetzlichen Krankenkassen. Neben der Krebsfrüherkennung stellt die Krebsprävention eine wichtige Basis für ein Leben ohne eine Krebserkrankung dar. Hierzu zählt z. B. nicht zu rauchen, Hautschutz vor UV-Strahlung zu betreiben, Impfung junger Mädchen gegen das sogenannte Humane Papillomvirus und anderes.

Krebszellen entstehen durch Veränderungen bestimmter Abschnitte der Erbsubstanz einer Zelle, welche nicht mehr repariert werden. Je älter wir Menschen werden, desto unzuverlässiger arbeitet das Reparatursystem der Gene. Hierin liegt ein Grund, dass je älter wir Menschen werden, die Häufigkeit der Krebserkrankungen zunimmt.

Es sind etwa 100 verschiedene Arten von Krebserkrankungen bekannt, die sich in ihrer Bösartigkeit teilweise stark unterscheiden. Auskunft zur Krebsfrüherkennung und zur Krebsprävention finden Bürger etwa bei der Deutschen Krebshilfe (www.krebshilfe.de), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de) und beim Robert-Koch-Institut (www.rki.de). Auch bei den Krankenkassen und der Ärzteschaft liegen Informationen aus, ebenso bei der Stadt.