Recht auf Spielen betont

Heute ist „Weltspieltag“. Und in allen Gelsenkirchener Einrichtungen der Falken wird gespielt. „Das Recht auf Freizeit und Spiel ist in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention geregelt. Die Umsetzung aber ist in Deutschland leider oft mangelhaft“, stellt Christin Riedel, Vorsitzende der Falken fest. „Zudem sind Kinder und Jugendliche an vielen Stellen in der Stadt unerwünscht“, kritisiert Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken-Doppelspitze. „Wir fordern genügend Spielgelegenheiten im Umfeld, mehr Toleranz für Kinder und Jugendliche, eine kinderfreundliche Stadtgestaltung und mehr Geld für die Kinder- und Jugendarbeit.“

Das Spökes in der Resser Mark, das Friedrich-Ebert-Haus in Beckhausen, das Fritz-Steinhoff-Haus in Bismarck und das Paul-Loebe-Haus in Buer veranstalten Spielefeste: Kinder erwarten am Nachmittag Tischspiele, Großspiele, Riesenseifenblasen, Parcours, Malerei und mehr. Auch im Fritz-Erler-Haus in Hassel und im Kurt-Schumacher-Haus in Scholven werden Spiele ohne Strom gespielt. Im Spunk in Ückendorf gibt es einen Spiele-Test und Bewegungsspiele im Garten. Der Falkentreff Rheinische Straße verbindet Schalke spielend mit dem Ferdinand-Lassalle-Haus in Bulmke: Kinder bemalen die Gehwege mit Sprühkreide bis zu einem Treffpunkt auf der Florastraße.