Quartier rund um die Hauptstraße in Gelsenkirchen blühte auf

Die Stände mit bunten Luftballons geschmückt und ausgefallene Autos am Rand.
Die Stände mit bunten Luftballons geschmückt und ausgefallene Autos am Rand.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Mit frischen Waffeln, Jazz-Musik und schnellen Schlitten lockte am Samstag das Quartier um die Hauptstraße Besucher zum Maifest. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Interessen- und Standort Gemeinschaft Hauptstraße (ISG). In dem Verbund haben sich Immobilienbesitzer und Händler zusammengeschlossen, um durch Aktionen und Veranstaltungen das Viertel wieder lebendiger werden zu lassen.

Gelsenkirchen.. Mit frischen Waffeln, Jazz-Musik und schnellen Schlitten lockte am Samstag das Quartier um die Hauptstraße Besucher zum Maifest. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Interessen- und Standort Gemeinschaft Hauptstraße (ISG). In dem Verbund haben sich Immobilienbesitzer und Händler zusammengeschlossen, um durch Aktionen und Veranstaltungen das Viertel wieder lebendiger werden zu lassen.

Bereits zum zweiten Mal präsentierten sich auf der Einkaufsstraße zwischen der evangelischen Altstadtkirche und dem Hauptmarkt die Händler mit ihren Marktständen. Passend für ein Maifest wurden die Straßenlaternen auf der Hauptstraße mit bunten Bändern zu kleinen Maibäumen umdekoriert.

Oldtimertreffen in der City

Einer der Organisatoren des Festes ist Axel Oppermann. Er ist zweiter Vorsitzender der Interessen- und Standort Gemeinschaft. Auf der Hauptstraße betreibt er seit 1993 ein Optikergeschäft. Für ihn ist es eine Herzensangelegenheit, sich für den Einzelhandel im historischen Zentrum von Gelsenkirchen einzusetzen: „Die Hauptstraße ist eine Straße mit Charakter. Viele Menschen bedauern, dass der Einzelhandel hier weiter zurückgeht. Deshalb müssen wir etwas tun.“ Mit Aktionen wie einem jährlichem Herbstfest oder dem Maifest am Samstag will er auf das Quartier aufmerksam machen. „Wir möchten das Viertel um die Hauptstraße wieder ins Bewusstsein der Gelsenkirchener rufen. Es soll belebter werden“ erklärte Oppermann.

Auf der „charakterstarken Einkaufsstraße“ konnten die Besucher auch Autos von Format bewundern: Anlässlich des Maifestes fand zusätzlich ein Oldtimertreffen statt. Auch der Gelsenkirchener Wilhelm Nagel war mit seinem Porsche 356, Baujahr 1962, zum Fest gekommen. Der 75-Jährige ist der Meinung: „Hier gibt es gute Geschäfte, die man unterstützen muss.“

Jazz-Klänge aus den Swinging-Sixties

An den Marktständen boten die Händler Honig und Brote zur Verköstigung oder Bücher von Autoren aus der Region an. Auch der Heimatbund Gelsenkirchen war mit einem Stand vertreten und präsentierte historische Bilder und Publikationen. Eine Jazz-Formation mit Saxofon, Tuba, Trompete und Banjo rund um den Musiker Eberhard Menne sorgte für eine ausgelassene Stimmung. In schwarzen Anzügen und mit Sonnenbrillen spielte die Band Stücke aus den Swinging-Sixties.

Der Verbund aus Immobilieneignern und Händlern umschließt das Gebiet um die Hauptstraße, den Hauptmarkt und angrenzende Straßen. Die Interessen- und Standort- Gemeinschaft besteht aus 22 Mitgliedern. Vorsitzender ist Apotheker Karsten Vilter.

Händler sind zufrieden mit der Resonanz auf die Autoschau

Auch die zweitägige Autoschau auf dem Neumarkt und auf der Bahnhofstraße in der Gelsenkirchener Innenstadt hat bei den Besuchern viel Anklang gefunden. „Über den Freitag und Samstag verteilt“, sagte Citymanagerin Angela Bartelt, „dürften es weit mehr als zehntausend Gäste gewesen sein.“ Das gute Wetter sei sicherlich mit dafür verantwortlich gewesen, dass rund um die Stände sich viele Interessierte tummelten.

Die neun Autohändler aus der Region hat es gefreut, viele Menschen nutzten den Einkaufsbummel, um sich über Fahrzeuge und Technik zu informieren. Rund 100 Modelle waren in der City ausgestellt. Dazu war der ADAC mit einem Überschlagssimulator vertreten und Versicherer HDI mit einem Info-Stand. Untermalt wurde das Ganze mit der Walk-Band „Streetparaders“ und „Lippetaler Minirock“.

Laut City-Management arbeite man bereits daran, die Veranstaltung künftig breiter aufzustellen. Denkbar wären noch mehr Aussteller und Programm.