Probleme nur an einer Schule
04.09.2008 | 15:47 Uhr 2008-09-04T15:47:00+0200
Viel Rauch um wenig? Nach Angaben der Stadt hat es nur an einer Schule Probleme bei der Umsetzung des Bildungsfonds gegeben.
Das habe ein Rundruf an allen Schulen ergeben, erklärte Bildungsdezernent Manfred Beck auf Anfrage. Wie berichtet, hatte die Hartz-IV-Selbsthilfegruppe des ev. Industrie- und Sozialpfarramts Alarm geschlagen: Betroffene Mütter hatten berichtet, dass sie als Alg-II-Empfänger von ihrer Schule (zwei Gymnasien, eine Realschule) nicht über ihren Anspruch auf Mittel aus dem Fonds informiert worden sein. Die Namen der Schulen wollten sie nicht nennen, was auf harsche Kritik bei der Stadt stieß. Nur an einem Gymnasium im Süden habe es Probleme gegegeben, so Manfred Becks Fazit. Die Leitung habe dort nicht nachgehalten, ob der Informationsfluss wirklich stattgefunden habe: „Ansonsten ist es gut gelaufen”, so Beck. Er habe dem Industrie- und Sozialpfarramt angeboten, die Gruppe und die Betroffenen persönlich über den Ablauf der Aktion und die Verfahrensweise an den Schulen zu informieren.
18:57
Für das nächste laufende Schuljahr ist beabsichtigt, frühzeitig dafür Sorge zu tragen, dass alle
beteiligten Schulformen gemäß der Vorgaben des Schulamtes ihrem Imformationsfluß - also die umgehende zeitnahe Benachrichtigung der jeweiligen Schüler gemäß Datenschutzbestimmungen - auch nachkommen.
17:59
Die Becksche Formel ist genial. Drei Frauen von drei verschiedenen Schulen sagen, sie hätten keine Informationen von ihren Schulen bekommen, doch nur an einer Schule so Beck habe es Schwierigkeiten mit dem Informationsfluss gegeben. - Über den Geldfluss sagt Beck nichts. Der Rest ist Schweigen.