Preuß im Gespräch mit Wohlfahrtsverbänden

Die EU-Abgeordnete Gabriele Preuß folgte jetzt der Einladung der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Gelsenkirchen, um mit den Verbandsvertretern von AWO über Caritas bis Diakonie über das geplante Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) zu diskutieren.


„Neben den Vorteilen, die ein Handelsabkommen mit den USA innehat, wollten wir die Gelegenheit nutzen, insbesondere auch die Risiken zu benennen und hierzu mit Frau Preuß in einen Austausch zu treten“, so Sven Lütkehaus, Geschäftsführer des Paritätischen AG der Wohlfahrtsverbände. Kritik gab es in der Runde vor allem am intransparenten Verfahren gepaart mit der Sorge, dass Sozial- und Gesundheitsstandards gelockert werden. Auf diese Risiken habe man reagiert, so Preuß. „Sollten die Forderungen der SPD an das Freihandelsabkommen nicht berücksichtigt werden, werden wir nicht zustimmen“, betonte die EU-Abgeordnete.


Im Mai wird die Übersetzung eines anderen Freihandelsabkommens (CETA), das mit Kanada abgeschlossen werden soll, erstmals in deutscher Sprache zur Verfügung stehen – es soll als Richtschnur für das angestrebte Abkommen mit den USA dienen. Preuß und die Wohlfahrtsverbände vereinbarten zur Meinungsbildung ein weiteres Treffen, sobald das Abkommen mit Kanada gesichtet und bewertet wurde. Foto: Möller