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Politik ist gefragt

23.01.2015 | 00:11 Uhr

Zu: Anwohner fühlen sich hilflos. Drei Jahre lang haben die Bürgerarbeiter Arslan und Bergel die Stadtteile Feldmark und Heßler mit ihren Stadtteilbegehungen in der Form gestärkt, dass wilder Müll und andere Missstände direkt an die Stadtverwaltung oder Gelsendienste gemeldet wurden. Tatsächlich wurden daraufhin die Missstände regelmäßig kurzfristig beseitigt. Seit dem 31. Dezember sind die Bürgerarbeiter nicht mehr unterwegs. Der Runde Tisch Feldmark hat bereits an mehreren Stellen auf den großen Effekt der Quartiersarbeiter hingewiesen und um jedwede Prüfung von Verlängerungsmöglichkeiten gebeten, leider ohne Erfolg. Die Auskunft, die wir bekamen, lautete: Es bestünde nur die Möglichkeit, dass ein ortsansässiger Träger die Quartiersarbeiter einstellt; dieser bekäme sogar 75 Prozent der Lohnkosten erstattet. Aber wer könnte das sein? Ist es die Aufgabe eines privaten Unternehmens oder Vereins, Quartiersarbeiter für den gesamten Stadtteil zu finanzieren? Was ist uns (den Bürgern und Bürgerinnen im Stadtteil) die Sauberkeit und Ordnung in unserem Stadtteil wert? Müsste Modell Quartiersarbeiter nicht auf Landesebene aufgewertet und zur Förderung vorgeschlagen zu werden? Wir hoffen auf neue Ansätze auf politischer Ebene und bedauern die Entwicklung zutiefst.

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2015-01-23 00:11
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