Poesieduell-Finale in der „Werkstatt“

Finale des Poesieduells in der „Werkstatt“  an der Hagenstraße in Gelsenkirchen-Buer. Björn Rosenbaum brachte das Publikum zum Lachen.
Finale des Poesieduells in der „Werkstatt“ an der Hagenstraße in Gelsenkirchen-Buer. Björn Rosenbaum brachte das Publikum zum Lachen.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
In der „Werkstatt“ fand die Qualifizierung für die NRW Meisterschaft im Poetry Slam statt. Es wurden lustige, absurde und ernste Texte vorgetragen.

Gelsenkirchen.. Poetry Slammer und ein bunt gemischtes Publikum hatten sich am Sonntag in der „Werkstatt“ in Buer versammelt. Ungefähr 50 Zuschauer ließen sich das Poesieduell in der Hagenstraße nicht entgehen. Dem Sieger des Abends sollte eine Qualifizierung für die NRW Meisterschaft in Münster winken.

„Die Crème de la Crème tritt heute an“, so Dea Sinik, die den Poetry Slam in der „Werkstatt“ ins Leben gerufen hat und zusammen mit Tobias Reinartz moderierte.

Die Erst- und Zweitplatzierten der letzten Gelsenkirchener Slams traten gegeneinander an. Zu Beginn wurden die acht Slammer in zwei Gruppen eingeteilt. Jeder Teilnehmer hatte ungefähr sechs Minuten Zeit, seinen Text vorzutragen. Die Dichtungen durften lustig, ernst oder einfach nur absurd sein. Auch Gesang, Rap und Gestikulation waren erlaubt. Einzige Regeln: Selbstgeschriebene Texte und keine Requisiten auf der Bühne.

Bunt gemischte Themen

Das Publikum durfte per Urnenwahl seinen Lieblingskandidaten wählen. Das Finale bestritten Christofer mit f und Björn Rosenbaum. Beide punkteten mit lustigen Texten. Rosenbaum sorgte beim Publikum für besonders viele Lacher und gewann. Die Themen des Abends waren bunt gemischt. Von Liebe, über Religion bis hin zu Bundeswehr, Krieg und Fußball war alles dabei.

Da der Sieger und der Zweitplatzierte sich bereits anderweitig für die NRW Meisterschaft qualifiziert hatten, darf nun Yasmin Dreessen, die Drittplatzierte, stellvertretend für den Gelsenkirchener Slam am 1. und 2. Mai nach Münster fahren. „Mir hat der Abend gut gefallen. Vor meinen Auftritten bin ich immer nervös, aber wenn ich auf der Bühne stehe, ist das sofort weg und mir geht’s super“, erklärte die 20-Jährige mit einem Lächeln.

Auch Rosenbaum, dem Erstplatzierten, stand die Begeisterung ins Gesicht geschrieben: „Die Location ist toll und die Leute waren cool.“

Die Veranstalterin Dea Sinik fasst den Abend zusammen: „Ich bin sehr zufrieden. Die Menschen hatten Spaß, die Textqualität war gut und auch die Themen waren breit gefächert. Yasmin wird uns zudem super vertreten.“

Nächster Termin

Der nächste Poetry Slam in der „Werkstatt“ findet übrigens am 28. März statt. Jeder Interessierte ist dazu herzlich eingeladen, natürlich auch diejenigen, die eigene Werke vortragen wollen.