Planung für das Hoffest in Gelsenkirchen nimmt Formen an

Nachbarn helfen Nachbarn: Guido Tuchenhagen (l.) am Flipchart, neben ihm die Anwohner Birgit Siebrecht und Manfred Tschentschel, Jürgen Gollnik und Koordinatorin Barbara Bienert. Sie beratschlagen, was für die Feier alles noch zu tun ist.
Nachbarn helfen Nachbarn: Guido Tuchenhagen (l.) am Flipchart, neben ihm die Anwohner Birgit Siebrecht und Manfred Tschentschel, Jürgen Gollnik und Koordinatorin Barbara Bienert. Sie beratschlagen, was für die Feier alles noch zu tun ist.
Foto: FUNKE Foto Services
Vorbereitungstreffen für die Feier im Stadtteilladen Bulmke-Hüllen. Anwohner bringen sich selbst mit ein. Bürgerfest an der Bronnerstraße 35 steigt am 29. August.

Gelsenkirchen.. Reges Treiben hat im Stadtteil Bulmke-Hüllen früher geherrscht. „Kneipen, Cafés und Kioske sowie viele andere Treffs waren voll“, erinnert sich Guido Tuchenhagen. „Da gab es hier noch den Schalker Verein“, sagt der Gelsenkirchener. Tuchenhagen hat von 1978 bis 2000 im Hüttenwerk gearbeitet. Mit dessen Schließung 2004 erlahmte aber das muntere Miteinander in Bulmke-Hüllen.

Dem Stadtteil wieder neues Leben einzuhauchen – das haben sich Sozialpädagogin Babara Bienert, Pfarrerin Dr. Zuzanna Hanussek und eben auch Guido Tuchenhagen auf ihre Fahnen geschrieben. Damit sich die Menschen wieder öfter begegnen, soll das „Bronner-Hoffest“ am 29. August (Bronnerstraße 35, 16 bis 22 Uhr) als eine Art Initialzündung dienen. Ziel ist es, eine aktive Nachbarschaft aufzubauen, die sich im Alltag gegenseitig unterstützt, kennt und schätzt.

Kuchen, Tombola und Preise

Tuchenhagen und Bienert sind zum Vorbereitungstreffen für die Feier in den Stadtteilladen an der Wanner Straße 128 gekommen, auch die Anwohner Birgit Siebrecht und Manfred Tschentschel sowie Jürgen Gollnik. Er ist Seniorenvertreter und Nachbarschaftsstifter. Gemeinsam wird beratschlagt, was man oder frau tun kann, damit das Fest gelingt.

Namensschilder sollen die Kontaktaufnahme für alle erleichtern, Tische und Bänke zum Verweilen einladen und Essen und Getränke die Gaumen verwöhnen. Siebrecht und Gollnik wollen beispielsweise „Kuchen backen“, der Seniorenberater sich noch „um Tombola und Preise bemühen“. Tuchenhagen wiederum stellt seinen Hof als Veranstaltungsort zur Verfügung und kümmert sich unter anderem auch „um die Musik vom Rechner“. Ganz wichtig, um ins Gespräch zu kommen: ein Tauschmarkt. Auch der will organisiert werden, sowie Live-Musik von Chören, Solo-Künstlern und, und, und.

Um mehr Mitstreiter zu gewinnen, wollen die Initiatoren erneut Flyer in der Nachbarschaft verteilen. Sie setzen unter anderem auch auf lokale Netzwerke und Mund-zu-Mund-Propaganda.

Das nächste Vorbereitungstreffen findet am 23. Juli um 18 Uhr an der Wanner Straße 128 statt. Info: 0172 58 14 943, E-Mail an nachbarn-helfen-nachbarn@gmx.de

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