Philharmonie feiert die Musik Ungarns

Das 6. Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen widmet sich „Ungarn im Revier“. Es erklingt am Montag, 2. Februar, um 19.30 Uhr im Musiktheater im Revier. Es dirigiert GMD Rasmus Baumann.

Auf dem Programm stehen Werke von Zoltan Kodaly („Tänze aus Galanta“), Franz Liszt (Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur) und Béla Bartók (Konzert für Orchester). Solist am Klavier ist der prominente Pianist Bernd Glemser.

Es waren vor allem Osteuropäer, die Ende des 19. Jahrhunderts ins Ruhrgebiet zogen, um hier zu arbeiten. Die Kraft der osteuropäischen Volksmusik war damals vielen Zuwanderern ein Lebensmotor. Auch die Komponisten wussten um die identitätsstiftende Wirkung der Kunst. Béla Bartók führte 1944 seine Lebenswelten im Konzert für Orchester zusammen: die Vitalität der Bauernmusik Europas und lebensbejahende Jazz-Elemente aus den USA. Bartóks Freund Zoltán Kodály setzte der Musik seiner Kindheit im Städtchen Galánta ein Denkmal. Als Ahnherr der Kunstmusik Ungarns aber gilt Franz Liszt. Sein einsätziges 2. Klavierkonzert ist ein pianistisches Feuerwerk. Entzündet wird es von Bernd Glemser, der als Spezialist des osteuropäischen Repertoires weltweit gefeiert wird.

Karten und Infos: Theaterkasse Musiktheater, 4097200.