Neues Netzwerk sammelt Bilder und Objekte zum Thema Tod

Ein neues Netzwerk von Bildungsträgern hat sich gegründet, das sich dem Thema „Tod und Sterben“ auf verschiedene Arten nähern möchte. Damit wird einer wichtigen Lebensphase Beachtung geschenkt, die für die meisten Menschen angstbesetzt ist. Mit der für den 13. und 14. November 2015 geplanten Veranstaltung „Gib mir ein bisschen Tod – Tagung zum Thema Sterben, Tod und Trauer“ werden diese Aspekte auf sensible Weise beleuchtet.

Es wird darum gehen, den Umgang mit Tod und Trauer, Sterbebegleitung und Bestattungskulturen in Form von Workshops, Vorträgen und Beiträgen aus Musik, Theater und Literatur zur Sprache zu bringen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, der Volkshochschule Gelsenkirchen, des Generationennetzes Gelsenkirchen e.V. sowie der Vereinigung der Friedhofsgärtner Gelsenkirchen eG.

In Vorbereitung auf die Tagung ruft das Netzwerk Gelsenkirchener dazu auf, sich „ein Bild zu machen“ und ihre Gedanken zum Thema künstlerisch-kreativ auszudrücken. Daraus könnten Exponate zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ entstehen. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Ob als (Erinnerungs-) Fotografie, als Bild in Kreide, Öl oder Bleistift oder in Form eines kleinen Objektes: Es geht darum, das Thema in vielfältiger Weise zu bearbeiten.

Aus den Bildern und Objekten wird eine Ausstellung entwickelt, die am 13. November 2015 zu Beginn der Tagung im Bildungszentrum eröffnet wird. Die Kunstwerke verbleiben zunächst dort, danach ist geplant, sie durch Gelsenkirchen „wandern“ zu lassen. Die Werke können vom 15. August 2015 bis zum 15. September 2015 im Bildungszentrum Gelsenkirchen, Ebertstraße 19, bei Anja Herzberg (EG, Raum 119) abgegeben werden.