Das aktuelle Wetter Gelsenkirchen 11°C
Schule & Kultur

Neue Partnerschule für das MiR

04.07.2011 | 12:00 Uhr
Neue Partnerschule für das MiR
Das Musiktheater im Revier ist Veranstaltungsort und Kultur-Institution zugleich; jetzt ist das MiR eine Kooperation mit der Gesamtschule Buer Mitte eingegangen. Foto: Jan Dinter / WAZ FotoPool

Gelsenkirchen. Das Musiktheater im Revier hat eine neue Partnerschule: In der Spielzeit 2011/2012 wird die Gesamtschule Buer Mitte (GBM) die Facetten der Kulturinstitution kennenlernen.

„Mit den 1400 Schülern ist die Gesamtschule Buer Mitte die siebte und bislang größte Schule, mit der wir eine Kooperation eingegangen sind“, sagte MiR-Intendant Michael Schulz bei der Vertragsunterzeichnung mit Schulleiterin Dr. Brigitte Schulte.

„Wir freuen uns auf die Begegnung mit den Jugendlichen, denn alle Schüler sollen die Gelegenheit erhalten, mindestens eine Vorstellung in unserem Haus zu besuchen“, so Schulz. Zudem werde es Workshops, Hintergrundgespräche und Aktionen der Theatermacher direkt an der Gesamtschule geben. „Wir haben uns sehr gefreut, als wir gehört haben, dass sich ganz spontan ein Oberstufenchor gegründet hat, der auch hier im Haus beim traditionellen Adventssingen mitmachen will. Und die Schulband ‘Sound of School’ wird bei der Verleihung des Internet-Oper- Preises am 11. Juli in der Schauburg live für uns auftreten“, erklärt Anna Melcher, die stellvertretende Intendantin.

Im Vorfeld hatte Elisabeth Nieswand, Musiklehrerin an der Gesamtschule Buer Mitte, drei Jahre lang daran gearbeitet, dass die Kooperation mit dem MiR zustande kommt. „Das ist für mich eine Herzensangelegenheit“, sagte sie beim Besuch des Lehrerkollegiums im MiR. „Diese Zusammenarbeit ist auch für das Lehrerkollegium sehr hilfreich“, betonte Schulleiterin Brigitte Schulte zudem: „Mit der direkten Begegnung mit dem Theater werden nicht nur Berührungsängste abgebaut, sondern es gibt auch die Möglichkeit, das Musiktheater als Arbeitgeber kennenzulernen. Also mal von einer ganz anderen Seite.“

„Auch bei den Eltern ist das Interesse groß“, ergänzte Maria Neunkirchen als Elternvertreterin der Gesamtschule Buer Mitte. „Wir sehen diese Kooperation als Gelegenheit, mit der bestehenden und der zukünftigen Generation der Theaterbesucher ins Gespräch zu kommen“, unterstrich Michael Schulz.

Anne Bolsmann



Kommentare
Aus dem Ressort
Grab-Panne bei einer Beerdigung in Gelsenkirchen
Trauer
Pannen bei Beerdigungen - in Gelsenkirchen scheinen sie öfter zu passieren. Auf dem dortigen Südfriedhof erlebte eine Trauergesellschaft jetzt Unangenehmes bei einer Sarg-Bestattung. Erst wurde das Grab verwechselt und dann fehlten die nötigen Utensilien, um den Sarg unter die Erde zu bringen.
Künstlerbund stellt „Menschenkinder“ aus
Ausstellung
Der Bund Gelsenkirchener Künstler stellt über 100 Exponate von 18 Künstlerinnen im Tagungshotel Lichthof aus. Die Hälfte des Verkaufserlöses kommt dem Beratungsverein „Donum vitae“ zugute.
Musiktheater fördert Gelsenkirchener Vorschulkinder
Bildung
Mit Schneewittchen das Selbstbewusstsein fördern: „Kultur macht Stark“ heißt die mit Bundesmitteln unterstützte Initiative, bei der Kleinkinder und ihre Eltern in Gelsenkirchen gemeinsam Theater spielen. Und nicht nur die Zwerge sind mit viel Eifer dabei. . .
Gelsenkirchen ist Vorreiter beim Klimaschutz
Auszeichnung
Dafür wurden nun sechs Projekte von der KlimaExpo.NRW Gelsenkirchen gemeinsam ausgezeichnet.Wir stellen vor, was die einzelnen Projekte ausmacht. Oberbürgermeister Frank Baranowski nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen.
Gelsenkirchener Caritas will Not von EU-Neubürgern lindern
Kleiderkammer
Der goldene Oktober hat sich verabschiedet. Es wird herbstlich - und ungemütlich kalt. Caritas, St. Augustinus und Bürgerverein Rotthausen wollen mit Unterstützung der Awo sowie engagierten Gelsenkirchenern eine Kleiderkammer eröffnen und insbesondere Zuwanderern mit warmer (Winter)Kleidung helfen.
Umfrage

Geht es nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), dann sollen langjährige Empfänger von Hartz IV, die kaum noch Aussicht auf Rückkehr auf einen regulären Arbeitsplatz haben, als „Assistenten“ in Schulen, Kitas sowie Alt- und Pflegeheimen eingesetzt werden. Im Gegenzug werden ihre Sozialleistungen aufgestockt und künftig als „Gehalt“ gezahlt. Was halten Sie davon?

 
Fotos und Videos
Schalke-Choreos
Bildgalerie
Schalke-Fans
Bierpreise in Bundesliga und Region
Bildgalerie
Bierpreise
Erster Heimsieg für Di Matteo
Bildgalerie
Schalke 04