Musiktheater im Revier sagt Workshop mit "Die Bandbreite" ab
16.12.2011 | 17:15 Uhr 2011-12-16T17:15:00+0100
Gelsenkirchen. Das Musiktheater im Revier (MiR) hat einen für dieses Wochenende geplanten Workshop mit Mitgliedern der Band "Die Bandbreite" abgesagt. Jugendliche sollten sich dabei mit Verdis "La Traviata" auseinandersetzen. Die Band allerdings besitzt einen höchst zweifelhaften Ruf. Ihre Texte gelten unter anderem als sexistisch.
Die Intendanz des Musiktheaters im Revier und Oberbürgermeister Frank Baranowski (SPD) wurden am Freitag von heftiger Kritik an einem geplanten Workshop im Opernhaus förmlich überrascht. Der Workshop für Jugendliche sollte sich am Wochenende mit der Premiere von Verdis „La Traviata“ auseinandersetzen.
Der Haken an der Geschichte: Das Angebot für Jugendliche sollte von Mitgliedern der Duisburger Band „Die Bandbreite“ durchgeführt werden. Und die besitzt einen höchst zweifelhaften Ruf. Ihre Texte gelten als sexistisch, rechtspopulistisch, antiamerikanisch. Fans hat die Gruppe sowohl am rechten, aber auch am linken Rand.
Mehrfach wurden Auftritte der Band von Veranstaltern wieder abgesagt. Dem geplanten Workshop „Oper meets HipHop“ geht es nun genauso. MiR-Intendant Michael Schulz: „Uns war der Workshop vom Aktuellen Forum empfohlen worden, von der Band wussten wir nichts.“ Das Musiktheater distanziert sich vom Projekt: „Wir fühlen uns überrumpelt.“
09:37
Da macht sich das Musiktheater ja mal wieder zum Spielball der Politik und lächerlicher!
Wer nicht mit dem Mainstream schwimmt wird halt ausgeschlossen!
Armes Deutschland!!!
Aber Bushido nen Integrationsbambi verleihen und Sido im Tv hoffieren , das paßt!!!
Ach ja die sind ja nicht Amerikakritisch!!!
01:31
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00:29
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00:05
Ist antiamerikanisch etwa schlimm? Regt sich jemand auf wenn antifranzösisch oder antideutsch im Spiel ist?
Die paar Lieder die ich von denen kenne finde ich ok, nicht Welt-Hit verdächdig, aber kann man immer mal wieder reinhören. Ist keine Band für die breite Masse.
Da ist mal wieder die Lokalpolitik im Spiel, die sich "gestört" fühlt, genau wie in Duisburg im Fall des DJäzz.
18:29
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16:21
Die Bandbreite kommt aus Duisburg und wollte im MIR auftreten. Das hat nun OB Baranowski wegen der auf der Website Ruhrbarone erhobenen Vorwürfe verhindert. Der Fraktionschef der Linken in Duisburg kommt auch aus der gleichen Stadt wie die Bandbreite, war auch schon bei deren Auftritten zu sehen, hat es dazu noch in die Top 10 der schärfsten Antisemiten geschafft, arbeitet im Duisburger Rat auf das engste mit den Grünen und der SPD zusammen und hört man da von Baranowski auch nur andeutungsweise : Ich kümmere mich darum, so wie es heute auf den Ruhrbaronen zu lesen war. Ach Entschuldigung, das eine ist ja Musik und das andere ist Kommunalpolitik zum Wohle der Menschen. Hab ich Schäfchen ganz vergessen.
15:47
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