Musikalische Hommage an Coco Chanel

Ungewöhnliche Hommage an Coco Chanel auf der Wasserburg Lüttinghof: Die seit 1996 vom Freundeskreis für Musik und Kunst veranstalteten „Kammerkonzerte auf der Wasserburg Lüttinghof“ starten am Sonntag, 25. Januar um 17 Uhr mit dem szenisch-musikalischen Programm „Coco Chanel – Künstlerin, Ikone, Freundin“ ins neue Jahr.

Gestaltet wird diese charmante Verquickung von szenischer Biografie mit passender Musik aus der Zeit von Coco Chanel von dem jungen Hamburger Ensemble Tityre, bestehend aus Annette Hermeling (Flöte), Katharina Apel-Scholl (Oboe), Bettina Pfeiffer (Klavier) und Katja Geist (Sprecherin).

Coco Chanel war und ist eine Legende. Ihr Aufstieg aus bitterarmen Verhältnissen zur reichsten Frau Frankreichs und Inhaberin eines weltweiten Modeimperiums hat etwas Märchenhaftes. Das Ensemble versucht zu erkennen: Wer war der Mensch hinter den beiden verschränkten C’s?

Mit der Musik, die sie gehört, geliebt und gefördert hat, entführt das Ensemble Tityre in eine besondere Klangwelt, frisch, charmant, manchmal frech – sehr französisch eben! Auf dem musikalischen Programm stehen Werke von F. Poulenc, S. Prokofjew, Mel Bonis, Ansèlme Vinée, Igor Strawinskij, Jean-Michel Damase und Eugène Goossens.

Das Ensemble Tityre entstand in den neunziger Jahren und ist nach einer Komposition Albert Roussels benannt. Kennzeichen des Ensembles ist es, Programme und Inszenierungen zu entwickeln, in denen Text und Musik sich nicht bloß begleiten oder abwechseln, sondern eine gleichrangige Rolle spielen und aufeinander Bezug nehmen, ohne dabei an Autonomie zu verlieren.

Das nächste Konzerte der Reihe erklingt am 22. Februar, 17 Uhr, mit Violinsonaten aus drei Jahrhunderten. Es musizieren Noé Inui (Violine) und Mario Häring (Klavier).