Mit Miss Schalke über die Schalker Meile in Gelsenkirchen
16.08.2012 | 19:57 Uhr 2012-08-16T19:57:00+0200
Gelsenkirchen/Kamp-Lintfort. Die frisch gebackene Miss Schalke heißt Esmira Ikanovic, ist 20 Jahre jung und lebt in Kamp-Lintfort. Ihr Lieblingsspieler ist Klaas-Jan Huntelaar („Er hat mir die schönsten Momente auf Schalke beschert.“) WAZ-Mitarbeiter Tobias Mühlenschulte schlenderte mit ihr über die Schalker Meile.
Station 1: Schalker Fan-Initiative
Die Fan-Ini macht sich unter anderem gegen Schwulenfeindlichkeit und Rassismus stark. Ist Ihnen so etwas schon mal beim Fußball begegnet?
Esmira Ikanovic: Nein, ich habe noch nie mitbekommen, dass jemand etwas Schlimmes in dieser Richtung gesagt hätte.
Denken Sie, dass schwule Fußball-Profis sich outen sollten?
Ikanovic: Ich stehe dem sehr offen gegenüber. Niemand sollte für seine Art zu leben, diskriminiert werden. So etwas sollte im Sport keine Rolle spielen. Ich persönlich würde also sagen: Ja, schwule Fußballer sollten sich outen. Das muss akzeptiert werden.
Der Name Ikanovic kommt aus dem Bosnischen. Beide Eltern von Esmira kommen aus Bosnien, sie selber wurde in Deutschland geboren.
Als Miss Schalke wird sie den Verein bei verschiedenen Gelegenheiten repräsentieren. Ihren ersten Auftritt hat sie beim ersten Heimspiel am 1. September.
Station 2: Lokal Anno 1904
Seit wann sind Sie Schalke-Fan ?
Ikanovic: Seit drei Jahren. Ich war zwar früher schon Fußball-begeistert, aber ohne einen bestimmten Verein zu mögen. Dann kam ich mit meinem Freund – einem Schalke-Fan – zusammen. Und er hat mich in die Arena entführt. Er gab mir ein Trikot und ich habe gedacht: ,Wow, das sieht super aus!’ Als wir dann aufs Stadion zugelaufen sind, war ich total geflasht von der Atmosphäre. Und der Moment, als ich die Arena betreten habe und das Spielfeld und die blau-weißen Massen gesehen habe: unglaublich!
Und welches Spiel war das erste?
Ikanovic: Gegen Hannover. Wir haben leider verloren, aber das genaue Ergebnis weiß ich nicht mehr.
Station 3: SFCV-Lokal „Auf Schalke“
Hier spielt sich vor und nach Heimspielen immer viel ab. Wie sieht für Sie ein normaler Schalke-Spieltag aus?
Ikanovic: Ich stehe schon mit Vorfreude auf und lege mir die Tickets raus. Wenn es so weit ist, ziehe ich mein Trikot an, mache den Schal ans Auto und fahre mit meinem Freund los. Ich besuche jedes Heimspiel, wenn es mir irgendwie möglich ist. Als Miss Schalke hoffe ich natürlich, dass es jetzt öfter klappt (lacht).
Wie und wo haben Sie den Pokalsieg 2011 gefeiert?
Ikanovic: Bei meinem Freund zu Hause. Allerdings war mein Schwiegervater in spe in Berlin und hat dort Fotos geschossen. Die haben wir uns später dann noch mal angesehen und einfach ein zweites Mal gefeiert.
-
Seite 1: Mit Miss Schalke über die Schalker Meile in Gelsenkirchen -
Seite 2: Station 4: Schalker Eck-Grill
|
|
1 | 2 |
18:22
Manchmal ist es besser zu lächeln, sich fotografieren zu lassen, jedoch nicht so viel zu reden. Das würde ich dem Mädel auch gern raten. Wer das Video auf derwesten.de gesehen hat, weiß, was ich meine.... ;-)
13:08
Seit wann sind Sie Schalke-Fan ?
Ikanovic: Seit drei Jahren. Ich war zwar früher schon Fußball-begeistert, aber ohne einen bestimmten Verein zu mögen
Schalker wird man nicht !Schalker ist man oder man ist es eben nicht.
Wahre Worte....
Aber so ist das nunmal, Schalke polarisiert ;)
Freuen wir uns drüber, lasset die Kassen klingeln :D
"Schalker wird man nicht ! Schalker ist man oder man ist es eben nicht."
Sicher kann man das werden. Leute, die es nicht vom 7. Lebensjahr an waren,
gibt es zuhauf, und es sind nicht die Schlechtesten.
Ach das ist man oder nicht, na das tut mir aber leid! Ganz schön verpeilt.
11:28
Gibt es in dieser Stadt und Region eigentlich noch etwas anderes außer Fußball (gleichbedeutend mit S 04) ?! Kultur? Wenn man dann auch noch die Pläne zur neuen "Kulturmeile" in Buer mit der äußerst merkwürdigen Plastik sieht, die offenbar von den meisten Bürgern abgelehnt wird, hat man gar keine Fragen mehr. Diese Betoneinöde ist wohl der neue Stil dieser Stadt. Zuvor befanden sich dort fast ein Dutzend Bäume / Gehölze. Doch wie rund um die Glückaufkampfbahn und zahlreiche andere Lokalitäten hat man zum Kahlschlag angesetzt. Lebenswerter wird´s dadurch nicht...
Na dann guck mal über den Tellerrand hinaus auf unsere Halden...
Zeche Hugo, Zeche Consol sag ich nur... Fast mitten in der Stadt, riesige begrünte Flächen und Parks.
Von einer Betoneinöde kann man da nun wirklich nicht sprechen, mal OHNE Partei für das Vorhaben in Buer ergreifen zu wollen.