Michael Hermann: Mit Startnummer 1298 auf Spendenjagd

Michael Hermann ist seinen ersten Marathon gelaufen – und dann auch noch gleich für den guten Zweck: Die Gelder seiner Sponsoren spendet er an die Amigonianer in Gelsenkirchen.
Michael Hermann ist seinen ersten Marathon gelaufen – und dann auch noch gleich für den guten Zweck: Die Gelder seiner Sponsoren spendet er an die Amigonianer in Gelsenkirchen.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Für seinen ersten Marathon suchte sich der gebürtige Gelsenkirchener Michael Hermann Sponsoren. Das Geld spendet er für Jugendarbeit

Gelsenkirchen.. Na, das ist doch mal richtig gut gelaufen: Michael Hermann (49), ehemals Bezirksvorsitzender der Gelsenkirchener St. Georgs-Pfadfinderschaft DPSG, hat am Sonntag seinen allerersten Marathon absolviert – und dabei gleich eine gute Tat vollbracht. Für jeden gelaufenen Kilometer hatte sich der gebürtige Gelsenkirchener nämlich einen Sponsoren gesucht. Als der Startschuss fiel, hatte er sogar 47 Sponsoren zusammen. 1298 war seine Startnummer – und in etwa so viele Euro dürften auch zusammengekommen sein. „Wie viele es genau sind, weiß ich noch gar nicht“, so Hermann.

Sicher ist derweil: Das Geld spendet er den Amigonianern. Und die können laut Bruder Anno Müller, der einen Teil der Spende am Sonntag entgegen nahm, davon den vom Land NRW geforderten Eigenanteil für geförderte Projekte bestreiten und zusätzliche Gruppen im Jugendtreff einrichten. Dabei war der Lauf harte Arbeit: „Bei Kilometer 37 wollten meine Beine einfach nicht mehr“, erzählt Michael Hermann, der schon öfter Halb-Marathon gelaufen war. „Ich musste mich für ein paar Minuten hinsetzen. Und nette Anwohner haben mir Magnesium vorbei gebracht“, lobt er die Hilfsbereitschaft.

Gut angekommen

Die letzten fünf Kilometer absolvierte Michael Hermann dann gehend. „Da wird die Strecke doch sehr lang“, erzählte er kurz nach dem Zieleinlauf – und konnte da schon wieder lachen. „Hauptsache, ich bin gut angekommen“, so sein Fazit.