Metaller und Lehrer im Schulterschluss

Mit einer Resolution reagiert der Vorstand der IG Metall in Frankfurt und auf lokaler Ebene auf die „ hasserfüllten Attentate von Paris“. Unser tiefes Mitgefühl, heißt es dort, „gilt den Angehörigen der Opfer. Diese menschenverachtenden Anschläge und Geiselnahmen sind Angriffe auf unsere demokratische Presse- und Meinungsfreiheit, sie fordern unsere freiheitliche und demokratische Gesellschaft heraus. Wir nehmen die Ängste von Menschen ernst und wissen darum, dass wir unsere Demokratie als tolerante und offene Gesellschaft verteidigen müssen. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass Respekt, Toleranz und Integration gelebt werden und nicht Angst und Misstrauen geschürt. Wir wollen eine weltoffene und tolerante Bundesrepublik, in der Menschen von unterschiedlicher Herkunft, Lebensstilen und Glaubensbekenntnissen frei, respektvoll, sicher und fair miteinander arbeiten und leben können“, so die Metaller.

„Als Lehrkräfte und Pädagogen in dieser Stadt arbeiten auch wir seit Jahrzehnten für die Ideale, die der Vorstand der IG Metall in seiner Resolution genannt hat“, betont Karl-Heinz Mrosek vom Gelsenkirchener Leitungsteam der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Entsprechend begrüße der Stadtverband „die Aussagen der Metallgewerkschafter“ und mache sie sich „zu eigen“. Mrosek: „Wir werden weiterhin für diese Positionen einstehen.“

Position des Stadtverbands

Die Anschläge auf Demokratie und Meinungsfreiheit, so die Gewerkschafter, verlangten „nach umsichtigen Reaktionen, die von einer wertebezogenen Politik geprägt sein müssen. Abschottung und fremdenfeindliche Bewegungen wie Pegida und ihre regionalen Ableger wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Sie belasten damit das Zusammenleben in unserer Gesellschaft schwer und schaden dem Ansehen Deutschlands.“ Wer mit diffusen Ängsten spiele, Intoleranz predige oder Fremdenfeindlichkeit schüre, für den habe die IG Metall keinerlei Verständnis.“