Menschen wohnen gern im Grünen

Städtische Parks und Grünanlagen haben in den vergangenen Jahren stark an öffentlicher Wertschätzung gewonnen. Stadtteilparks, begrünte Plätze und Grünflächen werden als Faktor der Lebens- und der Wohnqualität wahrgenommen. Diesen Grundsatz vertritt die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und führt unter dem Titel „NRW lebt – Grüner leben“ am Mittwoch, 17. Juni, ab 15.30 Uhr eine Veranstaltung im Hans-Sachs-Haus durch, die sich inhaltlich auch mit Gelsenkirchen beschäftigt.

Ab 16.30 Uhr wird als Referenzprojekt für „Wohnen am Wasser“ das Neubaugebiet Graf Bismarck nebst Uferpark vorgestellt. Die Referenten sind der Nürnberger Landschaftsarchitekt Prof. Gerd Aufmkolk sowie Ingo Stapperfenne, Stadtplaner der Stadt Gelsenkirchen. Um 17.10 Uhr wird der Internationale Mädchengarten in Schalke präsentiert.

Grünanlagen, sagt Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer, spielten eine wichtige Rolle als Freizeitmöglichkeit und hätten positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung und das Stadtklima insgesamt. Gerade in hoch verdichteten innerstädtischen Strukturen weise NRW hier vielfach einen erheblichen Nachholbedarf auf.