Mehr Mittel für Ausstattung des THW

In Berlin wird Geld für die bundesweite Aufrüstung des Technischen Hilfswerks (THW) locker gemacht. Der Gelsenkirchener SPD-Bundestagsabgeordnete Joachim Poß hat sich dafür eingesetzt, dass auch das THW in Gelsenkirchen vom 2015 startenden Bau- und Sanierungsprogramm profitiert und in die „jetzt beschlossene Prioritätenliste des THW“ aufgenommen wurde. Ein Baubeginn ist damit laut Poß im „laufenden Jahr somit durchaus möglich“.

Im Zuge der so genannten Bereinigungssitzung des Bundeshaushalts 2015 wurde das Programm auf den Weg gebracht. Es sieht vor, THW-Mittel für die Anmietung von Unterkünften und Funktionsbauten für das laufende Jahr um 4 Mio. Euro aufzustocken und damit umfangreiche Neubau- und Sanierungsmaßnahmen anzustoßen. Bis 2018 wurden zudem Verpflichtungserklärungen in Höhe von 23 Mio. Euro über das laufende Haushaltsjahr hinaus abgegeben. Das Gelsenkirchener THW könnte mit der Herrichtung des Serverraums in der lokalen Geschäftsstelle profitieren, die laut Poß überfällig sei. „Wer sich ehrenamtlich engagiert wie die THW-Helfer hat meines Erachtens auch Anspruch auf gute Rahmenbedingungen“. Dazu gehört auch eine gute Infrastruktur“, betont der SPD-Bundestagsabgeordnete.

Beim THW selbst ist man noch zurückhaltend in puncto Geldfluss: „Noch ist nichts beschlossen“, heißt es beim Hilfswerk-. „Ob das tatsächlich dieses Jahr realisiert wird, ist die Frage.“