Lob für Berger Feld, Rätseln über Buer
14.02.2010 | 18:17 Uhr 2010-02-14T18:17:00+0100
Gelsenkirchen. Ein großes Lob erteilt Bildungsdezernent Manfred Beck der Gesamtschule Berger Feld angesichts der hohen Anmeldezahlen. Gesprächsbedarf sieht Beck für die Gesamtschule Buer-Mitte, dringenden Handlungsbedarf für die Gesamtschule Ückendorf. Neue Wege soll der Schulentwicklungsplan aufzeigen.
Wie berichtet, gab es an den drei nördlichen städtischen Gesamtschulen fürs Schuljahr 2010/11 erneut mehr Anmeldungen als Plätze. In Zahlen: 160 Schüler mussten dort abgewiesen werden. Im Gegenzug lag die Zahl der Anmeldungen an der Gesamtschule Ückendorf noch deutlicher unter der Aufnahmekapazität als 2009. Die klare Nummer 1 bei Eltern und Schülern war wie im Vorjahr die Evangelische Gesamtschule in Bismarck.
Bildungsdezernent Manfred Beck sieht sich durch die aktuellen Zahlen bestätigt in seiner Forderung nach Ausweitung der Gesamtschulkapazitäten. Und so sieht seine Analyse im Detail aus:
Die Gesamtschule Horst sei eine „echte Stadtteilschule mit hoher Akzeptanz“. Die Steigerung liege im Bereich der Zufallsschwankungen, zeige aber, „dass die Schule eine stabile Perspektive hat“.
Trotz des Anmeldeüberhangs müsse an der Gesamtschule Buer-Mitte überlegt werden, wodurch der starke Rückgang (61 Anmeldungen) begründet sei, so Beck.
Die „betagteste Gesamtschule“ Berger Feld sei zur „Vorzeigeschule“ geworden. „Hut ab vor der Leistung von Schulleitung und Kollegium!“ Auffällig seien nicht nur die hohen Anmeldezahlen, sondern auch der hohe Anteil von Schülern mit Gymnasial- oder Realschulempfehlungen (über 60 %). „Das ist auch eine Reaktion auf G 8“, so der Dezernent. Zur Erklärung: An Gesamtschulen kann das Abitur nach wie vor nach neun Jahren gemacht werden.
Die Akzeptanz für die Gesamtschule Ückendorf sei „sehr gering“. Es bedürfe dort einer gemeinsamen Anstrengung von allen Seiten, „die Attraktivität zu steigern“.
Ein Appell, der nicht zum ersten Mal zu hören ist. Konkrete Wege aufzeigen könnte diesmal jedoch der neue Schulentwicklungsplan für die Sekundarstufe I. Am Donnerstag will die Verwaltung den mit Spannung erwarteten Entwurf vorstellen.
22:31
.....Die „betagteste Gesamtschule“ Berger Feld sei zur „Vorzeigeschule“ geworden. „Hut ab vor der Leistung von Schulleitung und Kollegium!“ Auffällig seien nicht nur die hohen Anmeldezahlen, sondern auch der hohe Anteil von Schülern mit Gymnasial- oder Realschulempfehlungen (über 60 %). „Das ist auch eine Reaktion auf G?8“, so der Dezernent. Zur Erklärung: An Gesamtschulen kann das Abitur nach wie vor nach neun Jahren gemacht werden.....................
Und somit ist klar, Hauptschulempfehlungen bleiben auf der Strecke ..... Ich hab die Schule mal hochgelobt, aber das schreckt nu wirklich ab .Sind Hauptschulempfehlungen schlechter ?????? Das Gegenteil kenn ich , sehr sehr gut , auch von dieser Schule
14:32
zu Kommentar #3
Sie vergessen einen Umstand: Die jeweilige Schule meldet ihren Bedarf nach Düsseldorf und das Schulministerium in Düsseldorf weist nach ihrer getroffenen Entscheidung dieser Schule dann einen Lehrkörper zu; manchmal zeigt sich aber auch (wie im üblichen Arbeitsleben gleichfalls!!) das es ein Leerkörper ist der dann an der Schule werkelt und die Schüler unterrichtet.
Im Gegensatz zur GBF-Schulleitung hat es die GSÜ-Schulleitung bis heute nicht geschafft gleich wie das von ihnen beschriebene Interessendreieck aus Schülern, Eltern und Kollegium aufzubauen und auch zu praktizieren. Wenn die Schulleitung kein rechtes Interesse hierzu aufweist wird das Kollegium ebenfalls kein Interesse sehen um dem misserablen Ruf ihrer GS zu entgehen. Hier auf das Angagement der Eltern, überwiegender Anteil an Migranteneltern, zu hoffen das diese von sich aus Interesse zeigen ist ein bisschen blauäugig gedacht, stattdessen muss seit vorigem Jahr ein zusätzlicher Psychologe hier noch den Brandmeister spielen und das, was jahrelang vernachlässigt wurde wieder gerade biegen. Der dürfte demnächst im hiesigen Ausschuss Arbeit und Soziales seinen ersten (Lage-)Bericht abgeben.
Das ist das eigendliche Problem an dieser GSÜ - und nicht das fehlende Angagement der Eltern.
Der Schulleiter Georg Altenkamp an der GBF hat sein pers. Angagement an seiner Schule gezeigt und mit Erfolg praktiziert und mit seinen zum Teil wie in Ückendorf auffälligen Schülern aus der GBF wieder eine „Vorzeigeschule in Gelsenkirchen gemachen. Darum sind viele Eltern aus Gelsenkirchen wieder bereit hier ihre Kinder anzumelden. Trotz weiter Anfahrwege.
Dieses Angagement fehlt in Ückendorf, dafür leistet sich die dortige Schulleiterin andere Angagements, u.a. was im Keller nach Schulschluss stattfindet und setzt auf Blenderarbeit mit heren Worten wie PROJEKTSCHULE.
Zitat:
Es gibt also noch viel Handlungsbedarf. Felizitas Reinert will das tun, was in ihrer Macht steht und die Ärmel hochkrempeln, verspricht sie. Bange ist ihr dabei nicht: „Wir sind auf einem guten Weg”, gibt sie sich optimistisch.
Quelle: http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?t=3804&sid=b1cf0ca184b316d145175807e6581602
www.gsue.de/ 188098@schule.nrw.de
Weiterführende Infos:
Ausschreibungen, Auswahlkommission, Auswahlgespräch
www.schulministerium.nrw.de/BP/LEOTexte/Erlasse/Grundlagenerlass_Lehrereinstellung.pdf
Jährlicher Einstellungserlass
www.schulministerium.nrw.de/BP/LEOTexte/Erlasse/Jaehrl_Erlass_Lehrereinstellung.pdf
NRW-Schulministerium - Bildungsportal für Lehrerinnen und Lehrer
http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Lehrer/index.html
13:29
Spiegelt sich das Interesse vieler Eltern eventuell auch in der Wahlbeteiligung zum Integrationsrat?
09:40
Trotz der positiven Worte von Hr. Beck zur Gesamtschule Berger Feld (GBF) vergisst er leider, dass eine Entwicklung wie in der GBF nicht von der Schulleitung/Kollegium allein bewirkt werden kann.
Der wohl wichtigste Punkt ist die Zusammenarbeit mit den Eltern und Schülern.
Nur so kann ein Interessendreieck aus Schülern, Eltern und Kollegium entstehen, die GEMEINSAM die Probleme an der Schule angehen. Nur Eltern, die bereit sind, sich auch an der Schule einzubringen, können auch Veränderungen an der Schule erwirken. Daher kann man nur die Eltern an den anderen Schulen aufrufen endlich aktiver zu werden. Die Klassen/Schulpflegschaften, Schulkonferenzen und Fachkonferenzen bieten hierzu ausreichend Möglichkeiten Schule mit zu gestalten.
21:21
Die „betagteste Gesamtschule“ Berger Feld sei zur „Vorzeigeschule“ geworden. „Hut ab vor der Leistung von Schulleitung und Kollegium!“
Hier haben Schulleitung und Lehrerkollegium an einem Starng gezogen, nur in Ückendorf bekommt das die dortige Schulleiterin nicht hin.
Trotz schlechtem Ruf und hohem Anteil an Migrantenkinder hat es der dortige Schulleiter geschafft unter tatkräftiger Mithilfe seines Kollegiums die „betagteste Gesamtschule Berger Feld mit seinen zum Teil auffälligen Schülern zur „Vorzeigeschule“ in Gelsenkirchen zu machen.
20:14
Wer bei Schulbeginn oder Schulschluss am GSÜ das Verhalten der Schülerinnen und Schüler der GSÜ an der dortigen Strassenbahn-Haltestelle auch nur einmal erlebt hat, kann leicht auf die interne Kultur und Atmosphäre an der GSÜ schliessen und wird auf keinen Fall sein Kind dort anmelden.
Man sollte sich mal Gedanken machen, warum nunmehr selbst Eltern mit Migrationshintergrund nicht mehr bereit sind, ihre Kinder dort anzumelden.
18:46
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