Lenz: Kampf um Arbeitsplätze parteiübergreifend führen

Die Kritik der CDU an der städtischen Wirtschaftsförderung und die formulierten Schwerpunkte der Christdemokraten zur besseren Positionierung Gelsenkirchens als Wirtschaftsstandort greift AUF auf. „Die CDU-typische DNA erschöpft sich in Worthülsen – was man vorhat, bleibt allerdings konkret völlig offen“, kritisiert Toni Lenz. Der sachkundige Bürger im Ausschuss für Wirtschaftsförderung fragt sich, wie „angesichts der tatsächlichen Arbeitsplatzvernichtung“ die Probleme gelöst werden sollen. Eine Antwort der Stadtverwaltung auf die Fachausschuss-Anfrage von AUF belege aktuell, wie die Industriearbeitsplätze zurückgegangen sind: von 13389 (2003) auf 10127 (2013).

„Die Region hat gerade die Schließung von Opel zu verkraften, Stauffenberg hat für reichlich Schlagzeilen gesorgt – und das löst kein Moderieren und Koordinieren.“ Nötig sei parteiübergreifend der aktive Zusammenschluss und Kampf um jeden Ausbildungs- und Arbeitsplatz.