Kulturprogramm für die Generation 50plus

Oliver Aitcheson, Thomas Pilgrim,Jo Lippek, Wolfgang Sternkopf und Gajendran Janes stellten das Programm der Humanitas Akademie vor.
Oliver Aitcheson, Thomas Pilgrim,Jo Lippek, Wolfgang Sternkopf und Gajendran Janes stellten das Programm der Humanitas Akademie vor.
Foto: Funke Foto Services
Heute starten die Workshops der neugegründeten Humanitas-Akademie im Café Villa in derBulmker Straße. Bis Ende September ist jeden Mittwoch schon ein Seminar oder Ausflug geplant.

Gelsenkirchen.. Die Menschen werden immer älter, seit 1990 ist die weltweite Lebenserwartung um sechs Jahre gestiegen. Die meisten bleiben dabei auch immer länger fit, körperlich wie geistig.

Um dieser Entwicklung entgegenzukommen, wurde nun für die Generation 50plus in Gelsenkirchen die Humanitas Akademie gegründet. „Der Grundgedanke war es, ein Forum rund um das Thema Kultur für diese Generation anzubieten. Sieht man sich um, wird immer deutlicher, dass die Leute in der zweiten Lebenshälfte nach Aufgaben suchen. Es gibt Seniorenbeiräte, viele engagieren sich bis in hohe Alter politisch, sozial und kulturell. Für diese Menschen sollte es viel mehr Angebote geben und genau da wollen wir anknüpfen“, sagt Oliver Aitcheson, Geschäftsführer Humanitas Gelsenkirchen.

Humanitas will Angebot ausweiten

Damit wolle der Pflegedienst sein Angebot ausweiten und auch die vitalen Personen 50plus gezielt ansprechen. „Dabei denken wir zum Beispiel auch an pflegende Angehörige, die mal eine Auszeit brauchen oder Rentner, die noch agil sind, und das sind heute die meisten.“

Der Gelsenkirchener Künstler Wolfgang Sternkopf, der das Projekt mit realisiert, fügt an: „Mit unserem Programm dokumentieren wir die zweite Lebenshälfte. Aber auch hier freuen wir uns über bunt gemischte Teilnehmer. Wenn man ein gemeinsames Thema hat, spielt das Alter sowieso keine Rolle.“

Workshops starten heute

Am heutigen Mittwoch, 8. Juli, starten die Workshops, die dann zunächst bis Ende September immer mittwochs stattfinden werden, zum größten Teil im Café Villa, Bulmker Straße 117. „Die Location passt einfach hervorragend“, meint Aitcheson. Aber auch Ausflüge werden unternommen. Am 25. September zum Beispiel nach Mons, Kulturhauptstadt Europas 2015. Hier muss ein ganzer Tag eingeplant werden. Ansonsten dauern die Workshops wie „Einblick in die Welt der digitalen Fotografie“, „Meditative Klangräume“, „Was bedeutet Wohnen und was ist davon übrig geblieben?“ oder „Ein Blick ins Bienenvolk. Vom Leben und Schwärmen der Bienen.“ immer circa eineinhalb Stunden (16 bis 17.30 Uhr). Alle Seminare werden von erfahrenen Referenten geleitet, unter anderem von einem Apotheker, einem Fotografen und einer Innenarchitektin. Wer möchte, könne auch selbst ein Thema vorschlagen und demnächst einen Workshop leiten.

„Die Akademie soll von vielen Synergieeffekten geprägt sein. Auch Freundschaften sollen hier geknüpft werden“, hofft der Humanitas-Geschäftsführer. Wer Interesse hat, kann sich bei der Humanitas für einen oder mehrere Workshops anmelden unter 0201 27 89 67 -0 oder akademie@humanitas.de, pro Seminar werden acht Euro berechnet, die vor Ort bezahlt werden können.

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