Künstlerbund bereichert die Kunstszene

Die Ausstellungseröffnung zum 65-jährigen Bestehen des Künstlerbundes Gelsenkirchen fand in den Räumen der Sparkasse am Neumarkt statt.
Die Ausstellungseröffnung zum 65-jährigen Bestehen des Künstlerbundes Gelsenkirchen fand in den Räumen der Sparkasse am Neumarkt statt.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Maler, Grafiker, Fotografen und bildende Künstler schenken dem Publikum in der Hauptstelle der Sparkasse am Neumarkt eine Ausstellung anlässlich des 65-jährigen Bestehens des Künstlerbundes. Ihm gehören 22 Künstlerinnen und Künstler an.

Gelsenkirchen.. Eigentlich bekommen Geburtstagskinder ein Präsent an ihrem Ehrentag. Beim Bund der Gelsenkirchener Künstler (BGK) geht es auch umgekehrt: Maler, Grafiker, Fotografen und bildende Künstler schenken dem Publikum in der Hauptstelle der Sparkasse am Neumarkt eine Ausstellung anlässlich des 65-jährigen Bestehens des Künstlerbundes.

Aus der Taufe gehoben wurde er von Künstlern, die seinerzeit mit der Künstlersiedlung Halfmannshof verbunden waren. Gründungsort war das Café „Neubauer“ an der Bochumer Straße. Im Mai 1951 fand die erste Ausstellung im Halfmannshof statt.

„Der BGK hat große Strahlkraft"

Heute gehören dem Bund 22 Künstlerinnen und Künstler an. Sie stellen seit Montag in den Räumen der Sparkasse unter dem Motto „ interessant, anregend, überraschend“ ihre aktuellen Werke aus, zeigen einen Querschnitt des künstlerischen Lebens in Gelsenkirchen.

Die Ausstellungen in der Sparkasse am Neumarkt haben Tradition: Im Rhythmus von fünf Jahren lädt das Kreditinstitut den BGK ein – und zwar seit Mitte der fünfziger Jahre. „Der BGK hat große Strahlkraft, auch über die Stadtgrenzen hinaus“, so Sparkassendirektor Bernhard Lukas bei der Begrüßung der 80 Gäste.

„Kontinuität ist die Basis für erfolgreiche Arbeit.“

Sabine Leichner-Heuer, Vorsitzende der Künstlervereinigung, dankte der Sparkasse für die Wertschätzung der Gelsenkirchener Künstlergemeinde: „Kontinuität ist die Basis für erfolgreiche Arbeit.“ Ein Aquarell von Rudolf Hellwig, erster Vorsitzender des Künstlerbundes 1950, mit leicht brüchiger Leinwand, aber ausdrucksstark und schön, ist ein Beispiel, dass die Werke der hiesigen Künstler den Weg in Privatbesitz fanden. Die Vorsitzende beschrieb die Bedeutung der Ausstellung: „Mit neuem Programm, neuen Konzeptionen, in neuer Zusammensetzung und mit neuen Talenten stellen wir uns in der Sparkasse der Öffentlichkeit vor.“

Einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung unternahm Dr. Bernd Gülker, Kunsthistoriker und stellvertretender Direktor des Kunstzentrums Bochum. Die Bandbreite künstlerischer Sparten im Bereich der bildenden Kunst ist groß. In den Räumen finden sich großformatige Gemälde, Reihungen, Collagen, Materialobjekte, Skulpturen. Zu sehen sind Werke von Christian Hardick, Heike Klinger, Susanne Olbrich-Hantzschk, Gerd Schneider, Stephanie Albers, Gertrud Weddige, Barbara Ring, Annegret Reichmann, Karin Templin-Glees, Gabriele Tolksdorf, Wilfried Stephan, Sabine Leichner-Heuer, Christel Klarhöfer, Christel Zibert, Marion Mauß, Monika Stolaczyk-Salehian, Klaus Stegmann, Melek Aktürk, Gabriele Füting-Huyeng, Bernd Mauß, Idur Eckle, Ilsebill Eckle und Mariele Schulte.

Die Ausstellung „65 Jahre Künstlerbund - interessant, anregend, überraschend“ ist bis zum 26. Juni in den Sparkassenräumen am Neumarkt zu sehen.

Die Werke können während der Geschäftszeiten der Sparkasse besichtigt werden: montags bis mittwochs 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags 8.30 bis 18.30 Uhr, freitags 8.30 bis 15.30 Uhr.