Kreator und Doro lassen Gelsenkirchen bei Rock Hard erbeben

Kreator spielen wieder - wie hier 2010 - beim Rock Hard Festival am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen.
Kreator spielen wieder - wie hier 2010 - beim Rock Hard Festival am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen.
Foto: Sebastian Konopka
Was wir bereits wissen
Ob Metal, Trash oder Rumpel-Rock: Im Amphitheater wird das Publikum bei Rock Hard von Kreator bis Doro Pesch, von Overkill bis Kataklysm beschallt.

Gelsenkirchen.. Am Rhein-Herne-Kanal dröhnen wieder die Stromgitarren: Zu Pfingsten drückt sich beim Rock Hard Festival im Amphitheater einmal mehr das Who-is-Who der internationalen Hard-Rock- und Heavy-Metal-Szene die Marshall-Verstärker in die Hand.

Vom 22. bis 24. Mai haben die Veranstalter der namensgebenden Musikgazette aus Dortmund ein abwechslungsreiches Programmpaket geschnürt, das jedes unter einer Kutte pochende Herz höher schlagen lassen wird: Headliner der dreitägigen Festivität im Geiste des gepflegten Lärms sind die Essener Thrash-Urgesteine von Kreator. Sie werden entgegen anders lautenden Meldungen nicht eine Woche später auch in der Veltins Arena mit von der Partie sein und somit Ruhrpott-exklusiv beim Rock Hard Festival ins Rampenlicht treten.

An den beiden anderen Tagen hat man sich ebenfalls der Dienste zweier absoluten Hochkaräter versichert. Da wären zum einen der Thin-Lizzy-Nachfolger Black Star Raiders, der seinen Set mit einer Vielzahl Klassiker seines Vorläufers anreichern wird, und zum anderen die britischen Rumpel-Könige von Venom, die Gerüchten zu folge nicht mit dreckigen Riffs und donnernden Explosionen geizen werden.

Sanctuary feiern das „Comeback des Jahres“

Auch vor den Headlinern tümmeln sich Rocker jedweder Couleur: Angefangen bei klassischem Hard Rock (etwa aus den flinken Fingern des ehemaligen Scorpions- und UFO-Gitarristen Michael Schenker oder den Newcomern Spiders), über traditionelle Metal-Klänge (unter anderem wird die Düsseldorfer Sympathieträgerin Doro Pesch sich bei ihrem Auftritt auf ihre Anfangstage konzentrieren, die halbwegs frisch wiedervereinigten Sanctuary feiern das „Comeback des Jahres“ und die Herner Refuge besinnen sich ihrer seligen Schaffensphase als sie noch „Rage“ hießen) bis hin zur amtlichen Thrash-Abrissbirne aus dem Hause Overkill oder Voivod und der ganz groben Death-Metal-Keule von God Dethroned oder Kataklysm. Neben solch alt eingesessenen Recken gesellen sich auch noch etliche Newcomer wie Space Chaser, Deserted Fear oder Architects of Chaos mit dem gar nicht mehr so ganz jungen ehemaligen Iron-Maiden-Fronter Paul DiAnno dazu..

Auch abseits der Bühne wird dem geneigten Mattenschwinger selbstmurmelnd wieder einiges geboten. Wie schon in den vergangenen Jahren können im Metal-Market-Zelt diverse Schnäppchen gemacht werden, um die Schallplatten- oder Leibchensammlung um einige Raritäten zu erweitern. Selbige Einkäufe können dann auch bei den obligatorischen Autogrammstunden der auftretenden Künstler frisch unterschrieben werden. Nach dem Ende des Bühnenprogramms wird das besagte Markt-Zelt dann wie gewohnt zum Party-Tempel, in dem Plattenjongleure bis in die Nacht die größten Nackenbrecher auflegen werden.

Die WAZ verlost Dreitages-Tickets

Karten für das Spektakel gibt es ab sofort im Vorverkauf. Das Wochenendticket schlägt mit 82 Euro zu Buche; wer dazu sein Zelt auf dem Campingplatz aufschlagen möchte, zahlt für das Wochenende 104 Euro. Über die Veranstalter-Homepage (rockhard.de) sind auch limitierte Tagestickets erhältlich. Für den Freitag sind 35 Euro zu entrichten; Samstag und Sonntag kosten jeweils 45 Euro.

Kartenverlosung: 5 x 2 Dreitages-Tickets

Die WAZ verlost 5 mal 2 Karten für das komplette Wochenende. Interessenten schicken wahlweise eine Email (redaktion.gelsenkirchen@waz.de) oder eine Postkarte (Redaktion Gelsenkirchen, Ahstraße 12, 45879 Gelsenkirchen) jeweils mit dem Betreff (Rock Hard). Einsendeschluss ist am Mittwoch, 22. April. Bitte Absender mit Namen und Telefonnummer nicht vergessen, unter der Sie tagsüber zu erreichen sind! Die Gewinner werden benachrichtigt.