Krankenwagen aus Bochum rutschte in Gelsenkirchen in den Gegenverkehr

Ein 55-jähriger Mann und eine 26-jährige Frau wurden am Montagabend bei zwei schweren Verkehrsunfällen in Gelsenkirchen verletzt. Foto: Dirk Bauer / WAZ FotoPool
Ein 55-jähriger Mann und eine 26-jährige Frau wurden am Montagabend bei zwei schweren Verkehrsunfällen in Gelsenkirchen verletzt. Foto: Dirk Bauer / WAZ FotoPool
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Gelsenkirchen.. Ein Krankenwagen aus Bochum ist am Montagabend in Rotthausen mit dem Auto eines 55-Jährigen aus Gelsenkirchen frontal zusammengestoßen. Kurz darauf überfuhr ein Mann aus Gladback in Erle eine 26-jährige Joggerin.

Die Polizei meldet zwei schwere Verkehrsunfälle, die sich Montagabend innerhalb weniger Minuten in Gelsenkirchen ereigneten:

Gegen 19.15 Uhr übersah ein 45-jähriger Autofahrer aus Gladbeck eine 26-jährige Joggerin. Der Mann war auf der Parkallee in Gelsenkirchen-Erle in östlicher Richtung unterwegs. Als er sich der Einmündung zur Adenauerallee näherte, kam ihm die joggende Frau auf dem Radweg der Adenauerallee entgegen. Der Autofahrer über sah sie, sein Wagen erfasste die Frau im Einmündungsbereich.

Die 26-Jährige wurde über die Motorhaube zu Boden geschleudert. Ein Notarzt versorgte die Verletzte noch am Unfallort. Ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus, wo sie stationär behandelt wird. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei nicht.

Polizei: keine Lebensgefahr

Gegen 19 Uhr waren in Gelsenkirchen-Rotthausen bereits ein Krankenwagen aus Bochum und ein Auto aus Gelsenkirchen kollidiert.

Nach Angaben der Beteiligten war der 36-jährige Krankenwagen-Fahrer aus Bochum auf der Mechtenbergstraße in nordöstlicher Richtung unterwegs gewesen. Plötzlich sei sein Fahrzeug gerutscht und dabei in den Gegenverkehr geraten. Dort stieß der Krankenwagen frontal mit dem entgegenkommenden Pkw eines 55-jährigen Gelsenkircheners zusammen.

Der Aufprall war so heftig, dass an beiden Fahrzeugen die Airbags ausgelöst wurden. Der Gelsenkirchener wurde aufgrund seiner starken Schmerzen noch am Unfallort von einem Arzt versorgt. Anschließend brachte ihn ein Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Auch er schwebt nicht in Lebensgefahr.

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