Kinder lernen den Wandel über die Kamera kennen

In den letzten Jahrzehnten hat sich viel getan im Ruhrgebiet. Wenn in ein paar Jahren auch die letzte noch verbliebene, aktive Zeche schließt, dann ist die Bergbau-Ära des Ruhrgebiet endgültig vorbei. Ein Foto-Projekt von Simon Behrend beschäftigt sich mit diesem Thema. Unterstützt wird er dabei vom Programm „Think Big“. Bei den Projekt geht es dabei nicht nur um die Geschichte des Ruhrgebiets und ihre Zechen, sondern das Ganze wird auch mit einem Foto-Workshop für Jugendliche verbunden, bei dem die Teilnehmer den professionellen Umgang mit der Kamera erlernen.

„Alte Industriegebäude haben etwas ganz Besonderes. Dies einzufangen und anderen zu zeigen, wie man interessante Blickwinkel und schöne Bilder erstellt, das ist das Ziel des Projektes“, erklärt der 24-jährige Simon Behrend sein Think Big-Projekt. „In einem Fotoworkshop, bei dem wir dann die Zeche Zollverein erforschen, können Jugendliche etwas über die Geschichte des Ruhrgebiet erfahren und gleichzeitig den richtigen Umgang mit der Kamera erlernen“, so Behrend weiter.

Der kostenlose Foto-Workshop findet am Samstag, 7. Februar, in der zeit zwischen 16 und 20.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Jugendzentrum am Festweg 21 in Ückendorf. Für den Workshop können sich interessierte Teenager und Jugendliche ab zwölf Jahren noch kurzfristig anmelden.

Ausstellung der besten Bilder

Mit dem Fotos aus dem Workshop soll auch im Anschluss eine Ausstellung entstehen. Die besten Bilder der Teilnehmer werden auf Leinwand gedruckt und später der Öffentlichkeit präsentiert.

Bei der Realisierung des Projektes hilft auch „Think Big“, ein Programm der Fundación Telefónica und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit O2. Hier können Jugendliche im Alter zwischen 14 und 25 Jahren Ideen einreichen und hierbei mit einem Geldbetrag von bis zu 400 Euro und einem Coaching unterstützt werden. Mit dem Geld können die entstandenen Bilder auf Leinwand gebracht werden und die Ausstellung realisiert werden.