Keine Rettung möglich
28.11.2008 | 19:27 Uhr 2008-11-28T19:27:00+0100
Sonnenbäcker muss zum 30. November den Betrieb einstellen. 80 Mitarbeiter und Auszubildende sind betroffen. Land lehnt Bürgschaft für notwendigen Fortführungskredit ab
Kein schöner Sonnenuntergang: Der Sonnenbäcker schließt seine Pforten. Am Samstag gehen 80 Beschäftigte der Bäckereikette – unter ihnen 25 Auszubildende – zur letzten Schicht. Alle Versuche, das angeschlagene Unternehmen zu retten, schlugen fehl. Im April hatte Inhaber Sascha Hönig Insolvenz angemeldet. Im Juni wurde das Verfahren eröffnet.
Für die Angestellten ist die Nachricht vom endgültigen Aus ein Schock. Von der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens wussten sie, doch hatten alle gehofft, dass es eine Rettung geben würde. Eine Mitarbeiterin erfuhr am Freitag per Zufall durch einen Anruf in der Zentrale, dass der Betrieb geschlossen wird. Die Verwaltung gab am Nachmittag keine Auskünfte. Inhaber Sascha Hönig war nicht zu sprechen. In den Geschäften wurden unterdessen die Tagesangebote, Brot und süßes Gebäck weiter verkauft. Ob in der Nacht für den Samstag noch gebacken wird? Diese Frage blieb unbeantwortet.
Die abgelehnte Bürgschaft des Landes für den zwingend nötigen Fortführungskredit ist der Grund für den gescheiterten Sanierungsversuch, teilt Insolvenzverwalter Uwe Kuhmann mit. NRW hatte das Konzept der Geschäftsführung als nicht plausibel zurückgewiesen. Darüber hinaus ist ein potenzieller Investor abgesprungen. Die Mitarbeiter werden zum 30. November freigestellt, die Kündigungen zum Jahresende ausgesprochen. Wegen der Auszubildenden steht der Insolvenzverwalter mit der Handwerkskammer in Münster in Kontakt. Die Beteiligten sind bemüht, Betriebe zu finden, in denen die Ausbildung abgeschlossen werden kann.
Erst am 1. Dezember 2004 hatte Sascha Hönig das 1964 gegründete Familienunternehmen „Bathen backt's” übernommen. Mit Qualitätsprodukten wollte er sich am Markt behaupten. Durch die Übernahme entstandene Verbindlichkeiten und der Kauf einer Brötchenstraße für 200 000 Euro hätten zur Zahlungsunfähigkeit geführt.
14:39
die löhne für den november sind bis jetzt noch offen laut der verwaltung darf die im lohnbüro keine abrechnungen raus geben
was soll das ales wie kommen wir an unser geld
17:48
Tja jeden morgen aufegstanden, 1000 prozent für diese firma gegeben, doppelschichten gekloppt, versucht alles zu geben.
Dann sagt man noch auch den gerüchten soll man nicht glauben wir schauffen das schon udn dann Freitag morgen erfährt man es durchs radio..Schon Krass...
Man stellt auch ncoh neue leute ein ob wohl man weiß das es zu ende geht...
Jetzt steht man da mitten vor der zwischenprüfung, und hat nichts...
80 Mitarbeiter die gekämpft haben! Und so auf gut deutsch verarscht worden sind...
Naja schauen wir mal wie die Zukunft für uns aussieht!!!
LEUTE KOPF HOCH!!!
WIR WERDEN ES SCHON SCHAFFEN
DANKE FÜR DIE 2 JAHRE IN DENEN WIR ZUSAMMEN GEHALTEN HABEN, SPASS HATTEN UND BIS ZUM BITTEREN ENDE GEKÄMPFT HABEN!!!!!
11:44
der spruch die brötchen waren nicht gut
den spruch können sie sich sonst noch wo hin schieben
bin mal gespannt wie lange sie qullitat produzieren können wenn sie nur noch mit lehrlingen am arbeiten sind
und dannoch ihr geld nicht bekommen
und trotz allem in der nacht aufstehen
17:13
Die ANGEBLICH SO TEURE BRÖTCHENMASCHIENE FÜR 200000 EURO
SIE WAR KEINE 20000 WERT
17:08
Traurig das die Presse sich jetzt wo es alles vorbei ist dafür interessiert
17:06
Hallo Herr Kuhlmann & CO Wieviel geld haben Sie und ihre Leute die den mitarbeitern das blaue vom Himmel versporochen haben und jetzt auf der strasse sind verdient
17:00
es gab nie einen antrag der abgelehnt worden ist .....
10:13
Die Brötchen war nicht gut. Daher kein Verlust !
13:46
ja wenn das eine autofirma oder eine Bank wäre klar dann würde geholfen,,,,sind ja nur 60 Mitarbeiter betroffen sch......
ich frage mich wo ist die Gerechtigkeit ???????
es tut mir sehr Leid für die angestellten.Kopf hoch Leute
10:03
wenn Opel anklopft, gibt es noch und nöcher, aber ein Betrieb mit 60 MitarbeiterInnen, ist natürlich für die Politik nicht der Rede wert. Im übrigen warum meldet sich hier nicht die kommunale Politik zu Wort und klopft in Düsseldorf an. Oder sind die 60 Mitarbeiter von Sonnen schon fest als Ein Euro Jobber bei der Kommune eingeplant.