Keine Gewalt im Namen von Religion

Zu den Anschlägen auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris hat nun Melek Topaloglu, die Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Gelsenkirchen, Stellung bezogen. Darin verurteilt sie ausdrücklich den Anschlag und spricht den Angehörigen der Opfer ihr herzliches Beileid aus.

„Der Anschlag war nicht nur ein Anschlag auf die Menschlichkeit, sondern auch auf die Pressefreiheit, die ein wesentliches Gut der Demokratie darstellt. Diese kriminelle Tat hatte zudem die Absicht, das friedvolle Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Religionsgemeinschaften zu schädigen. Die Täter liefern Futter für die Demagogen, die Terrorismus mit dem Islam gleichsetzen.“

In Gelsenkirchen sei es wichtig, weiterhin das friedvolle Zusammenleben der Menschen unterschiedlichen Glaubens sicherzustellen. Dafür wolle sie sich im und mit dem Integrationsrat der Stadt Gelsenkirchen engagieren. „Diese unfassbare Tat in Paris sollte nicht zur Stimmungsmache gegen Muslime missbraucht werden. Jegliche Gewalt, die im Namen von Religionen ausgeübt wird, ist nicht hinnehmbar.