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Zoom Erlebniswelt

Kein bisschen affig

07.08.2012 | 19:15 Uhr
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Orang Utan Kasih beim Auspacken der Geschenk-Rolle. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen. Stephanie Märcz packt Päckchen. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Die 29-jährige Gelsenkirchenerin sortiert Tag für Tag kleine Geschenke in Pappkartons, wickelt sie in bunte Stoffe ein, bindet ein Schleifchen drum und bringt dann den ganzen Stapel zu ihren Freunden – ins Tropen-Paradies.

Hier, in der Zoom Erlebniswelt , wird sie bereits von den zotteligen Orang-Utans erwartet. Kleine Geschenke, auch hier erhalten sie die Freundschaft. Aber nicht nur das: Päckchen auspacken, das gilt als äußerst attraktive und effektive Beschäftigungstherapie für die Menschenaffen.

Originale Affenmalerei

Schubbi , der alte Affenchef, bleibt gelassen, während die Damenwelt mit spitzen Fingern nach den Päckchen fischt. Schubbi greift erst dann zur Geschenk-Rolle, als sie ihm fast vor die Füße fällt. Dann ist das Affentheater für alle gleich: Mit geschickten Griffen fummeln die Orang-Utans die fest verschnürten Pakete auf, zerren die Holzwolle heraus und picken sich die versteckten Leckereien heraus: Hier eine paar köstliche Müslikrümel, dort eine Weintraube oder ein Stück Trockenfutter.

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Die Giraffenherde in der Zoom Erlebniswelt hat im August Nachwuchs bekommen. So sieht das Giraffenbaby aus.

Beschäftigungstherapie ist aber nur ein Unterhaltungsfaktor für die stattlichen Tiere in der Erlebniswelt Asien. Auch das sogenannte „Medical Training“, bei dem die Tiere spielerisch an medizinische Untersuchungen gewöhnt werden, ist der Hit im Affenreich.

„Das geht aber nicht mit der ganzen Horde, sondern nur im Einzeltraining“, weiß die Tierpflegerin. Denn hier ist Konzentration gefragt bei den intelligenten und äußerst gelehrigen und neugierigen Primaten. Elsie ist gelehrig und neugierig und das trotz ihres Methusalem-Alters. Mit 54 Jahren ist Elsie die älteste Orang-Utan-Dame auf der Anlage. Und etwas eigen.

„Den Schubbi akzeptiert sie nicht als Chef, darum wohnt Elsie mit der 50 Jahre alten Kasih zusammen“, erzählt Stephanie Märcz.

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