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Pottfiction:

Jugendkulturhauptstadt

28.04.2009 | 11:58 Uhr

Die Kulturhauptstadt Ruhr 2010 wirft ihre Schatten voraus: Vom 7. bis 15. August lädt das Consol Theater bereits in diesem Sommer junge Leute zwischen 16 und 21 Jahren zum interaktiven „Pottfiction”-Festival ein.

Übernachtungen, leckeres Essen, Workshops und Livemusik inklusive. Ab sofort werden Bewerbungen entgegengenommen, Jugendliche aus ganz Gelsenkirchen sind aufgefordert, mitzumachen.

Rund 20 von ihnen sollen ausgewählt werden für das Pottfiction-Camp, auch die sieben an diesem Projekt beteiligten Jugendtheater aus Bochum, Hamm, Oberhausen, Dortmund und Castrop-Rauxel bringen jeweils 20 Theaterbegeisterte mit. Auf dem Quartierplatz neben dem Theater an der Bismarckstraße 240 sollen sich insgesamt 150 Jugendliche aus dem Ruhrgebiet in der letzten Sommerferienwoche mit professionellen Theatermachern und -pädagogen treffen. Es wird vor Ort in einer Zeltstadt übernachtet und tagsüber kreativ gearbeitet. „Das Festival richtet sich jedoch ausdrücklich nicht nur an theatererfahrene Jugendliche, sondern an alle”, betont Andrea Kramer vom Consol Theater.

Das Team von „Pottfiction” bietet diverse Workshops an, unter anderem geht es um Streetart und Graffiti, um selbstgedrehte Videos, zeitgenössischen Tanz oder die junge Sportart „Parkour”, um Poetry Slam, Straßentheater und Szenisches Schreiben. „Wir möchten, dass die Jugendlichen ihre Ideen auch in die Stadt hineintragen und den Menschen auf der Straße vorstellen”, betont Projektleiterin Christiane Freudig.

Am Consol Theater hat man mit einer Jugend-Zeltstadt bereits Erfahrung: Während der Fußball-WM waren hier internationale Theatergruppen zu Gast. „Aus diesem Treffen sind nachhaltige Verbindungen hervorgegangen. Mit vielen der Gruppen sind wir bis heute in Kontakt”, erzählt Kramer, die sich von „Pottfiction” ähnliche Effekte erhofft.

Anne Bolsmann

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Kommentare
01.05.2009
19:20
Jugendkulturhauptstadt
von DereinzigwahreWilli | #1

So sieht`s aus, wenn die Leute, die mittendrin leben und arbeiten, Kultur planen. Und das wird laufen, und zwar gut !
Im Gegensatz zu Pleitgen`s und Scheytt`s Profilneurosen erfrischend.

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