Das aktuelle Wetter Gelsenkirchen 10°C
Passionsspiele

Jünger für Passionsspiele gesucht

21.09.2012 | 18:45 Uhr
Jünger für Passionsspiele gesucht
Am 26. September wird wieder gecastet: In der Mitte Regisseur und Initiator Elmar Rasch.Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen. Der Hauptdarsteller stand schon nach dem ersten Casting fest. Der Gelsenkirchener Jesse Krauß wird in den ersten Gelsenkirchener Passionsspielen die Rolle des Jesus übernehmen . Auch für viele andere wichtige Rollen wie die der Maria wurden bereits Darsteller gefunden. Nun aber gilt es, noch weitere Positionen für das Mega-Projekt in der evangelischen Kirche in Rotthausen zu besetzen, denn noch stehen dem Jesus-Darsteller erst zwei Jünger zur Seite.

So hat Elmar Rasch , Regisseur und Initiator der Passionsspiele, ein weiteres Casting angesetzt. Das findet statt am Mittwoch, 26. September, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr im ev. Gemeindehaus an der Schonnebecker Straße 23. Hier kann sich jeder Interessent vorstellen. Besetzt werden können unter anderem noch zehn Sprechrollen für die Darsteller der Jünger. Diese sollten zwischen 20 und 30 Jahre alt sein.

Proben beginnen 28. September

Wer schon ein paar Lenze mehr auf dem Buckel hat und gerne mitspielen möchte, für den käme eine Sprechrolle im Hohen Rat in Frage. Auch Johannes der Täufer wird noch gesucht. Dieser Darsteller sollte zwischen 40 und 50 Jahre alt sein. Wer einfach ohne Text mit dabei sein möchte bei dem groß angelegten Projekt, das den Leidensweg Christi nachgeht, für den wäre das Volk oder die Römer-Schar der geeignete Platz.

Die Bewerber um eine Sprechrolle sollten mit einem kleinen vorbereiteten Text zur Bewerbung kommen. Danach werden sie noch eine Passage aus der Passion zum Vortragen bekommen. Eine vierköpfige Jury, darunter Elmar Rasch, wird das Casting leiten.

Regisseur zeigt sich zufrieden

Insgesamt werden über 60 Darsteller mitmachen bei der Passions-Inszenierung, die am 13. Februar Premiere feiern soll in der Evangelischen Kirche an der Steeler Straße 48 in Rotthausen. Danach sind in Kooperation mit der ev. Kirchengemeinde Rotthausen 14 weitere Aufführungen (die letzte am 1. April) geplant. Elmar Rasch, Schauspieler, Regisseur und Gründer „Bühne im Revier“ (BiR) ist mit dem bisherigen Zuspruch der Gelsenkirchener zufrieden. Sowohl was die Darsteller als auch den ersten Kartenverkauf angeht.

Bereits am 28. September beginnen in der Kirche die Proben mit dem Ensemble rund um Jesse Krauß als Jesus. Zunächst wird jeweils dienstags und freitags ab 17 Uhr geprobt. „Ab Januar“, kündigt der Regisseur an, „wird dann das Tempo erheblich angezogen.“

Elisabeth Höving



Kommentare
Aus dem Ressort
Gelsenkirchener Berufskollegs für die Zukunft aufstellen
Bildung
Spätestens im Schuljahr 2013/24 werden die Schülerzahlen der Gelsenkirchener Berufskollegs die Talsohle erreicht haben. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens der Projektgruppe Bildung und Region. Deren Empfehlung: Die heute vier Berufskollegs mit ihren sieben Standorten auf drei Zentren...
Wandel in Gelsenkirchen – vom Reformhaus zum Bio-Körbchen
Handel
Isabel Evers und David Bone vermarkten bislang auf dem Altstadt-Markt in Gelsenkirchen und in ihrem Bio-Laden in Moers Produkte aus eigenem Anbau. Nun übernehmen sie das Ladenlokal des Wörishofener Kräuterhauses und wollen dort spätesten nächsten März ihr „Bio-Körbchen“ eröffnen.
S04-Mitarbeiterin soll mit Knappenkarten betrogen haben
Arbeitsgericht
Auf Schalke zahlen die Fans mit ihrer Knappenkarte. Mit einer solchen soll eine Arbeitnehmerin ihren Arbeitgeber Schalke 04 um Geld betrogen haben und wurde deshalb im Sommer gekündigt. Die Schalker stehen damit juristisch aber auf dünnem Eis, die Mitarbeiterin könnte vor Gericht siegen.
Autorin besucht die Proben im Consol Theater
Theater
Die prominente Dramatikerin Sibylle Berg schrieb für das Consol Theater das Jugendtheaterstück „Mein seltsamer Freund Walter“. Vor der Uraufführung kam sie zu einem Probenbesuch nach Gelsenkirchen.
Wie viel Steuergeld darf ein Theaterbesuch in Gelsenkirchen kosten?
Kulturförderung
Auch wer als Gelsenkirchener nie ins Theater geht, finanziert jeden Besuch des Musiktheaters im Revier mit. Im Jahr 2012 wurden im Schnitt 120 Euro pro Besuch aus dem Stadtsäckel bezogen. Zu viel Geld, moniert der Bund der Steuerzahler in NRW: Gelsenkirchen landet in der Negativstatistik im oberen...
Umfrage

Geht es nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), dann sollen langjährige Empfänger von Hartz IV, die kaum noch Aussicht auf Rückkehr auf einen regulären Arbeitsplatz haben, als „Assistenten“ in Schulen, Kitas sowie Alt- und Pflegeheimen eingesetzt werden. Im Gegenzug werden ihre Sozialleistungen aufgestockt und künftig als „Gehalt“ gezahlt. Was halten Sie davon?

 
Fotos und Videos
Schalke-Choreos
Bildgalerie
Schalke-Fans
Bierpreise in Bundesliga und Region
Bildgalerie
Bierpreise
Erster Heimsieg für Di Matteo
Bildgalerie
Schalke 04