jös, SA, Koki

In seiner Monatsreihe „Filmjahr national“ präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) am Sonntag/Montag, 14./15. Juni, „Elser – Er hätte die Welt verändert“. Oliver Hirschbiegels intelligenter, vielschichtiger Film rekonstruiert nicht nur die beklemmende Verhörsituation Elsers nach dem missglückten Attentat auf Adolf Hitler am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller, sondern auch mittels Rückblenden Elsers Werdegang, so dass ein präzises Charakter- und Zeitporträt entstand. Nominiert wurde der Film für sieben „Deutsche Filmpreise“ 2015, darunter Christian Friedel in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“.

„10 Milliarden – Wie werden wie alle satt?“ wird Dienstag, 16. Juni, gezeigt. Die Vorstellungen beginnen Sonntag um 12.45 Uhr, Montag und Dienstag um 18 und 20.30 Uhr.

Am Mittwoch, 17. Juni, um 19.30 Uhr zeigt das Koki in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) „Die Sprache des Herzens – Das Leben der Marie Heurtin“. Im Drama von Jean-Pierre Améris kommt die taubstumme Marie (Ariana Rivoire) in ein Kloster, in dem auch andere taube Mädchen leben. Nur die junge Nonne Marguerit (Isabelle Carré) nimmt sich des Mädchens an und versucht, ihr voller Mühe und trotz vieler Enttäuschungen eine Zeichensprache beizubringen. Koki-Eintritt: 5 Euro.