Jazz brachte Publikum in Fahrt

Top-Musiker der europäischen Jazz Musiker spielten auf einer Bühne im Hot House Jazz Club im Maritim Hotel.
Top-Musiker der europäischen Jazz Musiker spielten auf einer Bühne im Hot House Jazz Club im Maritim Hotel.
Foto: Stephan Glagla / Funke Foto Service
Was wir bereits wissen
Einheizen unnötig: Von Null auf 100 brachte exzellenter New-Orleans-Jazz die Fans ansatzlos am Samstag im Maritim in Fahrt.

Gelsenkirchen.. Einheizen unnötig: Von Null auf 100 brachte exzellenter New-Orleans-Jazz die Fans ansatzlos am Samstag im Maritim in Fahrt.

Bis auf den letzten Platz war die Bar besetzt. Der Andrang beim 25. Top 7-Konzert so sogar so groß, dass „Jazz-Rolf“ Wagemann höchstpersönlich weitere Sessel und Stühle herbeischleppen musste. Frotzeleien ließ sich der Förderer des Jazz dabei gerne gefallen und teilte selbst munter aus . Wagemann erinnerte Spötter und Kritiker: „Ihr wisst ja noch, wie das früher war?“

Reise in vergangene Zeiten

Genau: Da war es eng, voll, laut und gemütlich. So wie beim silbernen „Top“-Konzert. Nur die Nebelschwaden gleichen Qualmwolken von Rauchern fehlten, um die Reise in vergangene Zeiten perfekt zu machen.

Der als „Jazz-Rolf“ bekannte Rolf Wagemann dankte vor Beginn des Konzerts den Musikern, die zu Europas Jazz-Elite zählen, herzlich dem Gastgeber und den Sponsoren: „Ohne sie würden wir das nicht stemmen können. Und das Maritim-Team schafft es immer wieder, für uns im Hot House Jazz Club eine familiäre Atmosphäre zu schaffen.“

Qualität der Band war spektakulär

Das waren wohl nicht nur warme Worte: Die Besucher waren fast alle per Du und augenscheinlich obendrein Stammgäste.

Die Qualität der Band – monatlich standen seit September ausgewählte Spitzenformationen auf der Bühne – war beim 25-Jährigen einmal mehr spektakulär. Auf Englisch, Deutsch und Niederländisch warfen sich die Musiker ihre Sprüche zu und rissen mit ihrem feinen Sound das Publikum so mit, dass die Zuschauer kaum die Hände stillhalten konnten.

Sonderbeifall für alle

Denn jeder Mitwirkende hatte Sonderbeifall verdient und bekam ihn auch: Boris Odenthal (Trompete), Fraser M. Gartshore am Piano, Cklive Fenton mit dem beeindruckenden Sousaphon, Drummer Nils Conrad, Posaunist Steve Vocum sowie Sean Moyses (Banjo und Gitarre) und Engelbert Wrobel, der am Klavier und Saxophon brillierte, legten Ehre ein für ihre Spielart des Jazz. Seit genau 25 Jahren gibt es die „Top“-Reihe beim Hot House Jazz Club. Ob man das als Geburtstag oder Silberne Hochzeit verstehen kann, ist egal: Die Stimmung war prächtig.

So freute sich so mancher Gast schon am Ende dieser herrlichen Session, wenn es Ende nächsten Jahres wieder heißt: Die Top 7 spielen auf im Keller des Maritims.

Wer schon heute mehr über anstehende Jazz-Events erfahren möchte, kann sich im Internet informieren auf der Seite: www.jazz-rolf.de