Integratives Unternehmen

Die von Franz Przechowski zitierten Chance haben wahrscheinlich gleich drei aus dem gestrigen Besucherkreis. „Ganz sicher sogar“, sagte der Unicblue-Geschäftsführer. Er spüre, dass die Richtigen dabei waren. Was nicht zuletzt Claudia Quirrenbach und Dr. Marion Lillig von ELNet freuen dürfte. Lillig sagte gestern am Rande des Firmenrundgangs: „Die jungen Leute brennen darauf, eine Ausbildung zu machen und zu arbeiten.“ Und wenn das am langen Anfahrtsweg zu scheitern drohen sollte – Przechowski hat auch dafür eine Lösung parat. „Ich würde eine Wohnung ganz in der Nähe anmieten.“ Dort könne eine Zweier- oder Dreier-WG entstehen. Seine Motivation fasste er gestern so zusammen: „Wir wollen integrativ sein im Sinne unserer Gesellschaft. Und wir wollen Vorbild sein auch als Unternehmen.“ Was wiederum zum Unicblue-Bekenntnis „Wir glauben an den Wandel“ passt. Seinen Gästen erklärte er das Duale Ausbildungssystem – „Es ist einzigartig in der Welt und viele Länder beneiden uns darum.“ Mediendesigner, Schreiner, Event-Manager und Bürokommunikation sind die Ausbildungsberufe, die Przechowski anbietet. Drei junge Flüchtlinge dürften gestern das große Los gezogen haben.