In Gelsenkirchen stehen die Streufahrzeuge bereit

Der erste Schnee verwandelte  Samstag vor allem den Norden Gelsenkirchens in eine Winterlandschaft.
Der erste Schnee verwandelte Samstag vor allem den Norden Gelsenkirchens in eine Winterlandschaft.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Neue Schneefälle sind angekündigt. Gelsendienste teilte aber bereits mit, man sei auf den Wintereinbruch gut vorbereitet.

Gelsenkirchen.. Für die Nacht zum heutigen Montag hat der Wetterdienst neue Schneefälle angekündigt. Aber: Gelsendienste ist, wie Sprecher Tobias Heyne mitteilte, vorbereitet.

Bis zu 240 Beschäftigte sind in Rufbereitschaft bzw. in den Schichtdienst versetzt, um den Streu- und Räumdienst auf Fahrbahnen und an wichtigen Stellen aufnehmen zu können. Hinzu kommen 60 Kräfte außerhalb des Schichtdienstes. 25 Streufahrzeuge stehen bereit sowie eine Ausrüstung für den Winterdienst per Hand.

Einteilung laut Satzung

Der Winterdienst erfolgt in vier Stufen. Oberste Priorität haben Straßen der Winterdienststufe 1. Tobias Heyne: „Hierbei handelt es sich um die Hauptdurchgangsstraßen wie die Kurt-Schumacher-Straße und die Willy-Brandt-Alle. Erst wenn der Einsatz in den Straßen der Stufe 1 zufriedenstellend beendet wurde, es zum Beispiel zwischenzeitlich nicht nachgeschneit hat, kann und darf ein Einsatz in der nachfolgenden Stufe 2 erfolgen.“ Hierzu gehören die Hauptsammelstraßen, meist mit Buslinienverkehr. In die Stufen 3 und 4 sind kleinere Sammel- und Anliegerstraßen eingeordnet. Gelsendienste wird hier erst nach mehreren Wintertagen aktiv – und nur, wenn der Verkehr in Stufe 1 und 2 läuft.

Die Einteilung des öffentlichen Verkehrswegenetzes in die Winterdienststufen ist in der Straßenreinigungssatzung der Stadt festgelegt (zu finden auf www.gelsendienste.de im Bereich „Satzungen“).

Anlieger auch für Haltestellen zuständig

Während Gelsendienste bei Schnee und Glätte den Winterdienst auf den Straßen und an anderen verkehrswichtigen Stellen übernimmt, sind für das Räumen und Streuen der Gehwege gemäß der städtischen Satzung die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke verantwortlich. Die so genannte Anliegerverpflichtung kann durch den Mietvertrag oder die Hausordnung auf die Mieter übertragen sein.

Liegt im jeweiligen Gehwegbereich eine Haltestelle für Busse oder Straßenbahnen, gilt die Räum- und Streupflicht auch für diese Gehwegflächen. Ein gefahrloser Zu- und Abgang muss gewährleistet sein.

Auch dort, wo neben der Fahrbahn kein separater Gehweg verläuft, zum Beispiel in verkehrsberuhigten Bereichen, sind die Anlieger in der Verantwortung.