In den städtischen Kitas droht ein längerer Mai-Streik

Die Tarifverhandlungen über die Bezahlung von Kita-Erziehern sind in dieser Woche erneut ins Stocken geraten: Arbeitgeber und Gewerkschaftsvertreter konnten sich bei der fünften Verhandlungsrunde am Dienstag in Offenbach nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen.

Und so müssen Eltern, deren Kinder eine städtische Kindertageseinrichtung in Gelsenkirchen besuchen, wohl mit länger andauernden Streiks rechnen: „Wir warten das Treffen der Tarifkommission am kommenden Montag ab. Falls es nicht zu einer Einigung kommt, werden am 28. April (Dienstag) die Erzieher in den städtischen Kitas und den sozialen Diensten zur Urabstimmung gebeten. Diese Urabstimmung soll bis zum 4. Mai erfolgen“, bestätigt Verdi-Gewerkschaftssekretär Thorsten Waschulewski auf WAZ-Anfrage. Je nachdem, wie sich die Mehrheit der Beschäftigten dann entscheidet, könnte kurz darauf bereits ein „unbefristeter Streik“ beginnen. Anvisiert ist nach WAZ-Informationen ein Starttermin zwischen dem 6. und dem 8. Mai.