IG Metall sieht sich vor harten Verhandlungen

Die Tarifverhandlungen zwischen Metall-Arbeitgebern und Gewerkschaftern gehen diese Woche in die 3. Runde.

Freitag werden sich die Tarifparteien in der Mülheimer Stadthalle treffen. Für die „Begleitmusik“ an wird wohl die IG Metall sorgen. Die Vorzeichen stehen auf Warnstreik. „Wir konzentrieren uns auf Freitag“, so Robert Sadowsky, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Gelsenkirchen, der selbst wieder mit am Verhandlungstisch sitzen wird.

Nach den letzten Gesprächen in Düsseldorf sind die Metaller nicht gerade optimistisch gestimmt. „Das war schon unterirdisch, was uns dort geboten wurde“, erklärt Sadowsky. 5,5 Prozent Lohnerhöhung fordern die Gewerkschaftsvertreter, 2,2 Prozent haben die Arbeitgeber bislang angeboten. Viel zu wenig aus Sadowskys Sicht. Selbst von der Bundesregierung, betont er, sei die Lohnentwicklung mit einem Plus von drei Prozent errechnet worden.

Haupt- Knackpunkte aus Sicht Sadowskys sind allerdings die Regelungen zur betrieblichen Altersteilzeit („sollte das Arbeitgebermodell so umgesetzt werden, profitieren davon nur noch zwei Prozent der Belegschaft“) und zur Qualifikation und Weiterbildung in den Betrieben.