Hans-Sachs-Haus wegen Bombendrohung am Freitag evakuiert

Die Polizei schickte Sprengstoffspürhunde durch die Stadtzentrale.
Die Polizei schickte Sprengstoffspürhunde durch die Stadtzentrale.
Foto: Martin Möller/ Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
„Hier fliegt gleich alles in die Luft“ - diese Drohung hatte ein Mann im Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus fallen lassen. Es wurde jedoch keine Bombe gefunden.

Gelsenkirchen.. Ein Kamerateam hat vor dem Hans-Sachs-Haus Position bezogen, wo sich mit etwas Abstand um 12.30 Uhr vielleicht 50 bis 100 Mitarbeiter der Verwaltung tummeln, dazu ein Rettungswagen und eine Polizeistreife, die eilig alarmiert wurden. Flatterband zur Absperrung gibt aber es keines. Denn schnell kommt die Entwarnung – zum Glück – die ausgesprochene Bombendrohung erweist sich als eine leere.

Nichtsdestotrotz schickt die Polizei Sprengstoffspürhunde durch die Stadtzentrale an der Ebertstraße in Gelsenkirchen – „um ganz sicher zu gehen“, wie Polizeisprecherin Stefanie Dahremöller sagt.

„Hier fliegt gleich alles in die Luft“

Zuvor hatte ein Mann im Vorbeigehen an der Info-Theke im Foyer des Hans-Sachs-Hauses die Drohung fallen gelassen: „Hier fliegt gleich alles in die Luft.“ Worauf die aufmerksamen Mitarbeiterinnen sofort Alarm schlugen. Der Unbekannte kam den Worten von Stadtrat Dr. Christopher Schmitt „aus dem hinteren Bereich des Gebäudes, möglicherweise von den Toiletten.“ Seinem Eindruck nach habe es sich um einen Mann Mitte 40 gehandelt.

Wer der Mann ist, was sein Motiv gewesen ist, und in welchem Zustand er sich befunden hat – möglicherweise waren Alkohol oder Drogen im Spiel – all das ist noch unklar. Der Mann verschwand aus dem Gebäude, nach ihm wird gefahndet.