Guter Start für Masterflex

Der „Glückauf-Club“ in der Veltins-Arena ist ein Ort, der üblicherweise mit großen Emotionen und Erwartungen verbunden ist. Eher ruhig und gelassen hörten sich rund 200 Besucher dort Dienstag an, was ihnen vorgestellt wurde: Die Jahresbilanz der Masterflex SE, dem mit 13 operativen Einheiten in Europa, Asien und Amerika international agierenden Hightech-Schlauchspezialisten aus Erle.

Die Aktiengesellschaft veranstaltete ihre Hauptversammlung in dem Fußballtempel. Anders als für die Schalker Hausherren war es für den Konzern ein rundum gutes Jahr. Und auch 2015 ist erfreulich angelaufen: Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten um 4,8 Prozent auf 16,8 Millionen Euro gegenüber dem auch schon überproportional starken Vergleichsquartal 2014. Auch der Gewinn vor Steuern blieb im zweistelligen Bereich. Kleiner Knackpunkt: Die Russland-Geschäfte laufen zunehmend schlechter. Wirtschaftsembargo, Ukraine-Krise und Währungseffekte wirken sich hier aus.

Deutlich bemerkbar machten sich auch bereits 2014 die Materialkosten: Sie stiegen von 18,1 Millionen Euro um 12,5 Prozent auf 29,4 Millionen Euro.