Goldmedaille für das beste Grab

„Ich kann es immer noch nicht richtig glauben,“ freut sich Claudia Zander. Beim Wettbewerb der Friedhofsgärtner für die Bundesgartenschau in der Havelregion hat sie für ihre Grab-Sommerbepflanzung die Große Goldmedaille erhalten. Flammende Käthchen in Gelb und Orange sowie viele verschiedene Blattpflanzen bilden das sommerliche Pflanzbeet in Form eines Ginkgo Blattes. „Ein Ginkgo Blatt ist auf den Grabzeichen abgebildet, deshalb habe ich einen Ginkgo als Gehölz für die Rahmenbepflanzung ausgesucht und auch das Pflanzbeet so geformt,“ berichtet sie. Meister Thomas Seppelfricke freut sich mit ihr. „Die Teilnahme an einem Wettbewerb ist die beste Belohnung, weil man das nicht kaufen kann. Pro Bepflanzung gibt es nur vier Große Goldmedaillen für das jeweils beste Grab jeder Kategorie. Für diese BUGA wurden 70 Schaugräber gestaltet, entsprechend begehrt sind diese Auszeichnungen,“ weiß der erfolgreiche Aussteller. Er selbst ging beim zweiten Teil des Wettbewerbes auch nicht leer aus: Mit drei Goldmedaillen und dem Ehrenpreis der Genossenschaft Württembergischer Friedhofsgärtner für eine „effektvolle Verwendung von unterschiedlichen Begonien und anderen Pflanzenarten in der Sommerbepflanzung“ wurde der Schalker ausgezeichnet. Ende August treffen sich die besten Friedhofsgärtner aus ganz Deutschland im brandenburgischen Havelberg und werden mit der Herbstbepflanzung ihrer Schaugräber den dritten Teil des Wettbewerbs absolvieren.