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Kommentar

Gewalttätige Ultras sind keine Schalker!

21.10.2012 | 14:19 Uhr
Foto: Ralf Rottmann

Gelsenkirchen/Dortmund.  Nach den schweren Ausschreitungen rund um das Revierderby in Dortmund müssen die Knappen dringend handeln. Alles andere wäre eine Verhöhnung all der Fans, die an den Bundesliga-Spieltagen ihre Vereine mit Leidenschaft und Hingabe, aber ohne jede Gewalt unterstützen. Ein Kommentar.

In oder auch nur in der Nähe eines Stadions haben gewaltbereite Fußball-Kriminelle grundsätzlich nichts zu suchen. Was da in Dortmund vor dem Derby geschehen ist , muss Konsequenzen nach sich ziehen . Alles andere wäre eine Verhöhnung all der Fans, die an den Bundesliga-Spieltagen nicht nur auf Schalke, sondern in allen anderen Städten ihre Vereine mit Leidenschaft und Hingabe, aber ohne jede Gewalt unterstützen.

BVB-Schalke
So viel Derby-Hass in Dortmund "gab es lange nicht mehr"

11 Verletzte, 180 Ingewahrsamnahmen: Dortmunds Polizei sah beim 141. Revierderby zwischen dem BVB und Schalke „massive Gewalt“ auf beiden Ultra-Seiten. 1200 Beamte und Wasserwerfer waren im Einsatz, Anwohner im Kreuzviertel waren geschockt.

Auch die Knappen müssen handeln, dringend. Schon die Erklärung der Ultras vor Wochen, dass der DFB der „Feind Nummer eins“ sei, ist eine Ansage, gegen die der Verein zwingend und erkennbar vorgehen muss, um seine Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit nicht zu verlieren.

„Von uns Schalkern geht keine Diskriminierung oder Gewalt aus"

Der FC Schalke 04 hat auf seiner letzten Jahreshauptversammlung ein Leitbild verabschiedet, in dem steht zu lesen: „Von uns Schalkern geht keine Diskriminierung oder Gewalt aus. Wir zeigen Rassismus die Rote Karte und setzen uns aktiv für Toleranz und Fairness ein.“

Gewalttätige Ultras sind also in der Konsequenz: keine Schalker!

Randale beim Derby

 

Friedhelm Pothoff



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