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Preisverleihung

Gesellschaft für die Freiheit verleiht Förderpreis in Gelsenkirchen

13.03.2011 | 16:25 Uhr
Gesellschaft für die Freiheit verleiht Förderpreis in Gelsenkirchen
Musikalischer Rahmen mit Linda Stachowiak und Lilian Bechler: Die Kultur im Ruhrgebiet war thematischer Schwerpunkt des Fotowettbewerbs. Foto: Sebastian Konopka.

Gelsenkirchen.   Die "Gesellschaft für Freiheit – Freunde und Förderer der Friedrich-Naumann-Stiftung e.V." hat die Sieger des Fotowettbewerbs zum Thema Ruhr 2010 gekürt. Die Entwicklung von einer Industrie- hin zu einer Kulturlandschaft stand dabei im Vordergrund.

Eigentlich ist die Fotografie nur sein Hobby. Doch das hinderte den Geografie-Studenten Jakob Wuttig nicht daran, sich mit seinem Können hinter der Kamera durchzusetzen und den „Förderpreis liberale Gesellschaft“ abzuräumen. Seit der Verleihung am Samstag im Inter City Hotel an der Ringstraße ist Wuttig nun 1000 Euro reicher. Wofür er die ausgibt? „An der Uni stehen einige Exkursionen an – da werde ich das Geld wohl brauchen“, sagte der glückliche Gewinner.

Jakob Wuttig aus Mainz hatte sich beim Wettbewerb gegen viele andere Fotokünstler durchgesetzt. Darunter auch ein Fotograf des Stern-Magazins. Umso breiter war das Grinsen des Siegers, als sein Name von Laudator und MdB Marco Buschmann (FDP) aufgerufen wurde.

Mit seiner diagonalen Bildkomposition von der Zeche Zollverein hatte Wuttig die Jury der „Gesellschaft für die Freiheit – Freunde und Förderer der Friedrich-Naumann-Stiftung e.V.“ überzeugt.

„Die Komposition zeigt eine Spannung und macht bildhaft deutlich, dass neue Wege und Freiheit nicht einfach und mit viel Arbeit und Anstrengung verbunden sind“, zitierte Buschmann das Urteil der Jury.

Musikalisch wurde die Verleihung von den Folkwang-Schülerinnen Linda Stachowiak und Lilian Bechler mit Violinen-Stücken begleitet.

Kulturhauptstadt als Schwerpunkt

Zum ersten Mal verlieh die Gesellschaft für die Freiheit den Förderpreis und will diesen nun alle zwei Jahre vergeben. Der thematische Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt 2010. „Hier findet sich eine lebendige, junge Landschaft, die frei gestaltet wird“, sagte Vorsitzender Thomas Siekermann.

Bildgedächtnis Ruhrgebiet

So lautete der offizielle Titel der Wettbewerbsausschreibung: „Kulturhauptstadt Ruhr 2010: Von der Industrielandschaft zur Kulturlandschaft – Freiheit gestalten“.

Warum ausgerechnet Gelsenkirchen sich als Ort der Verleihung eignete? Buschmann wusste dies zu erklären: „Noch immer wird das Gelsenkirchener Stadtbild von Zechen als Zeichen der Industrialisierung geprägt, doch man löst sich auch von der Nostalgie, indem man die Region auf neue Art nutzt.“ Ein Beispiel sei die Verbindung von Industrie und Kultur auf dem Gelände des Nordsternparks. „Diese Verbindung schaffen auch die Preisträger in ihren Kunstwerken“, ergänzte Buschmann.

Hinter Jakob Wuttig landete Uta Willer auf Platz 2. Sie bekam ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Platz 3 belegte Lukas Basista, er erhielt einen Gutschein für ein Seminar.

Melanie Meyer

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