Genesis-Sänger rockt die Emmaus-Kirche

Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson gastierte mit seiner Band in der Evangelischen Emmaus-Kirche in Rotthausen.
Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson gastierte mit seiner Band in der Evangelischen Emmaus-Kirche in Rotthausen.
Foto: Michael Korte
Ray Wilson war für drei Jahre Leadsänger bei Genesis. Jetzt gastierte er mit seiner Band und vielen Klassikern in der Emmaus-Kirche in Rotthausen.

Gelsenkirchen..  Ray Wilson sagt vielleicht nicht jedem was, die einflussreiche britische Rockband Genesis umso mehr. Nach dem Ausstieg von Phil Collins fungierte Ray Wilson von 1996 bis 1999 als Leadsänger der Rockgiganten. Zuvor machte er durch die Gruppe Stiltskin sowie verschiedenen Band- und Soloprojekte auf sich aufmerksam.

Mit dem Liveprojekt „Genesis Classic“ war der Schotte in Gelsenkirchen zu Gast. In der Evangelischen Emmaus-Kirche in Rotthausen zeigte er, dass seine Stimme noch nicht eingerostet ist. Im Gegenteil, fast drei Stunden rockte er mit seiner Band vor dem Kirchenaltar das prall gefüllte Kirchenschiff. Die ansprechende Akustik, Ray Wilsons ausdrucksstarke Stimme und auch der bunte Lichteinsatz verwandelten das Gotteshaus in eine perfekte Rockkonzert-Location.

Quer durch die Rock- und Popgeschichte der 1970er bis 1990er Jahre

Die erfolgreichsten Hits aus dem Repertoire der Kult-Band Genesis wechselten sich mit Songs großer Künstler der vergangenen Jahrzehnte ab. Der Sänger und seine fünfköpfige Band (Gitarre, Geige, Keyboard, Schlagzeug, Saxofon) spielten eine Songpalette quer durch die Rock- und Popgeschichte der 1970er- bis 1990er-Jahre.

Das Publikum – mehrheitlich gereifte Musikfans – sorgte für Stimmung. Schon zu Beginn wurde bei Stücken wie „Another Day in Paradise“, „Another Cup Of Coffee“ und „Land Of Confusion“ mitgesungen, geklatscht und getanzt. Das Zusammenspiel der Musiker harmonierte den Abend über durchweg. Gerade der Saxofonist, der bisweilen das Saxofon durch Querflöte oder Gitarre ersetzte, überzeugte. Neben den rockigen Uptempo-Songs spielte die Band auch ruhigere Töne bis hin zum klassischen Touch. „Mama“, „Inside“, „Carpet Crawlers“, „Congo“, aber auch die Eigeninterpretation von Bob Dylans „Knocking On Heavens Door“ oder U2s „One“ begeisterten die Konzertbesucher.

Fünf Zugaben gab es – was noch einmal bestätigte, dass Ray samt Band selbst mit Spaß dabei war.

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Foto: Funke Foto Services
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