Gelsenkirchens erste Neugeborene 2015

Völlig tiefenentspannt ist der „kleine“ Konstantin, der am Tag nach der Geburt schon stolze 56 Zentimeter misst.
Völlig tiefenentspannt ist der „kleine“ Konstantin, der am Tag nach der Geburt schon stolze 56 Zentimeter misst.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Statt Korken knallen und Raketen Kreißsaal und der erste Schrei: Sieben Kinder kamen am 1. Januar 2015 insgesamt in den Gelsenkirchener Krankenhäusern zur Welt.

Gelsenkirchen.. Feuerwerk, Sekt zum Anstoßen und „Dinner for One“ gucken: So wird das neue Jahr in Deutschland traditionell begrüßt. Für einige Gelsenkirchener Familien gab es jedoch ein ganz anderes Programm: Wehen, Kreißsaal und dem ersten Schrei des neugeborenen Familienmitglieds lauschen; schöner kann das Jahr 2015 eigentlich nicht beginnen. Insgesamt sieben Mal war dies in Gelsenkirchen am 1. Januar der Fall.

„Im letzten Jahr hatten wir einen richtigen Babyboom,“ resümiert Dr. Filiz Göngür, Oberärztin der Gynäkologie am Marienhospital in Ückendorf, in welchem das erste Neugeborene 2015 zur Welt kam. „Wir hatten 2014 insgesamt 1163 Geburten hier im Haus, das sind über 200 mehr als noch im Jahr davor“, berichtet Dr. Göngür.

Michael war das erste Baby 2015

Der erste neue Bürger der Stadt Gelsenkirchen war in diesem Jahr der kleine Michael Petzka, der im Marienhospital das Licht der Welt erblickte. „Er kam vier Tage nach dem errechneten Termin“, erklärt Mama Anna, die erschöpft, aber überglücklich ist. Michael, ein kerngesunder kleiner Mann, der 2900 Gramm auf die Waage bringt und 51 cm misst, wurde am 1. Januar um 0.58 Uhr geboren. Große Freude hat seine Geburt nicht nur bei seinen Eltern ausgelöst, sondern auch bei seinem drei Jahre alten Bruder Jan-Lucas: „Er freut sich riesig, möchte den Kleinen immer halten, obwohl er selbst noch nicht groß genug dafür ist“, lächelt Anna Petzka. Das Familienglück sei nun perfekt: „Wir wollten immer zwei Kinder haben.“

Ilayda Nur Albayoglu erblickte am 1.Januar um 14.35 Uhr in den Ev. Kliniken das Licht der Welt. Mutter Yasemen Dogan ist überglücklich.

Dass Wünsche wahr werden können, wenn man nur fest genug daran glaubt, beweist die kleine Ilayda Nur Albayoglu, die um 14.35 Uhr an Neujahr in den Evangelischen Kliniken zur Welt kam. „Der Stichtag war zwar der 27. Dezember, aber ihr Vater hatte sich so sehr gewünscht, dass sie am 1. Januar zur Welt kommt“, erklärt Mutter Yasemen Dogan, die während der Silvesterfeierlichkeiten bereits in den Wehen lag. Ilayda, ein entzückendes Mädchen von 50 Zentimetern und 3440 Gramm, wurde mit einem großen Banner im Patientenzimmer ihrer Mutter begrüßt, auf dem „Gut, dass Du geboren bist“ steht.

Längstes Baby der Silvesternacht

Der kleine Konstantin Oddei erblickte als erstes von insgesamt zwei Neujahrsbabies des St. Marienhospitals in Buer das Licht der Welt. Der „kleine“ Mann ist mit seinen beachtlichen 56 Zentimetern schon einer der ganz Großen und bringt bereits 4310 Gramm auf die Waage. Mutter und Kind sind erschöpft, aber wohl auf. Selbst Blitzlichtgewitter bringt den neuen Erdenbürger nicht aus der Fassung: Er schläft tiefenentspannt weiter.