Gelsenkirchener Hobby-Historiker starten 2015 voll durch

Karl Heinz Rabas vom Heimatbund Gelsenkirchen
Karl Heinz Rabas vom Heimatbund Gelsenkirchen
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Der Heimatbund Gelsenkirchen hat ein abwechslungsreiches, spannendes Halbjahresprogramm vorgelegt.

Gelsenkirchen..  Das neue Halbjahresprogramm des Heimatbundes Gelsenkirchen ist druckfrisch erschienen. Viele Veranstaltungen haben das Zeug zu einem „Zuhörermagneten“. Schon der Einstieg in das Jahr 2015 beginnt spannend.

Geschichte der Wismut AG

Mit einem Film über den thüringischen Uranerzbergbau beleuchtet der Heimatbund die Wismut AG. Sie war bis 1990 fast eine Terra incognita - ein nahezu unbekanntes Gebiet. Da die Wismut AG zum sowjetischen Atomkomplex gehörte, wurde sie strikt abgeschottet. Die Dokumentarfilmer Joachim Tschirner und Burkhard Drachsel erzählen die Geschichte der Wismut AG von 1945 bis 1989 und ihrer Sanierung von 1990 bis 2007. Der Film wird in zwei Teilen gezeigt, und zwar am 8. und am 22. Januar, jeweils um 19 Uhr. Ort: Bergbausammlung Rotthausen, Belforter Straße 20.

Gelsenkirchen schwarz-weiß

Folge 6 der Vortragsreihe „Als Gelsenkirchen noch schwarz-weiß war“ findet am 4. Februar um 19 Uhr in der Rosen-Apotheke (Eingang Robert-Koch-Str. 2, 1. Etage) statt. Zur Mitgliederversammlung lädt der Vorstand dann am 20. Februar, 19 Uhr, ins DGB-Haus, Gabelsbergerstraße 12, ein.

Straßenbahn in GE

Das Frühjahr startet mit dem Thema Mobilität. In seinem Vortrag „Sehr verbindend: Straßenbahnen in Gelsenkirchen“ berichtet An-dreas Halwer am 19. März, 19 Uhr, von der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft Bogestra e.V. über die Straßenbahn als wichtiger Bestandteil des ÖPNV. Ort: Bluebox, Ebertstraße 10.

Geschichtliche Spaziergänge

„Schieren, Scherben und Urnen – Das Schievenviertel in Erle“ heißt das Thema des historischen Spaziergangs am 11. April, 14 Uhr. Treffpunkt: Kreuzung Gartmannshof-Schievenstraße (Dauer: zwei Stunden). Die Reihe „Geschichtlicher Spaziergang“ setzt sich dann am 25. April um 14 Uhr fort. Diesmal geht es um die „Neue Stadt“. Treffpunkt der Teilnehmer ist der Brunnen am Südausgang des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs. Dauer der Rundgänge: etwa zweieinhalb Stunden.

Die Dahlbuschbombe

Karlheinz Rabas berichtet am 7. Mai, 19 Uhr, über „60 Jahre Dahlbuschbombe“. Die Technik zur Rettung verschütteter Bergleute wurde im Mai 1955 auf der Grube „Dahlbusch“ in Rotthausen revolutioniert. Damals ging in 855 Meter Tiefe ein Schacht zu Bruch; drei Bergleute wurden verschüttet. Dipl.-Ing. Eberhard Au entwickelte das Rettungsgerät, mit dem seitdem weltweit Bergleute geborgen wurden, allein 14 in Lengede. Ort: Bergbausammlung Rotthausen, Belforter Straße 20.

Stadtspaziergang

„Vom Kaiser-Wilhelm-Garten zum Stadtgarten“ lautet das Thema des Stadtspaziergangs am 13. Juni, 14 Uhr. Treffpunkt: Eingang Stadtgarten am Ende der Robert-Koch-Straße (Dauer: zwei Stunden). Der Vortrag „Jubiläen Allerlei“ am 24. Juni, 19 Uhr, beschließt das Halbjahr. Hans-Joachim Koenen macht sich auf die Suche nach Ereignissen vor 25, 50 oder gar 75 Jahren in Gelsenkirchen. Ort: Rosen-Apotheke (Eingang Robert-Koch-Straße2).