Gelsenkirchener heiraten auch am Freitag, den 13.

Freitag der 13. Für den einen Pech, für den anderen das große Glück.
Freitag der 13. Für den einen Pech, für den anderen das große Glück.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Man sagt, viele Menschen versuchen an dem Tag möglichst wenige Risiken einzugehen. Wird Freitag, der 13. in Gelsenkirchen wirklich als Pechtag gesehen?

Gelsenkirchen.. Freitag, der 13. – Pech- oder Glückstag? Da scheiden sich die Geister.

Diesem Datum wird oft unterstellt, dass besonders viele Unfälle passieren. Unfallstatistiken widerlegen diese Annahme eindeutig. Der Glaube daran, dass dieser Tag Unglück bringt, stammt aus dem Christentum. Die Kreuzigung von Jesus war ein Freitag und die 13 gilt für viele Menschen als die Pechzahl.

Paraskavedekatriaphobie nennt sich die krankhafte Angst vor diesem Tag. Es gibt Leute, die versuchen, an einem Freitag, den 13. nicht zu verreisen oder gar das Haus zu verlassen. Auch Trauungen werden oft vermieden.

Im Februar „trauen sich“ ohnehin weniger Menschen

In Gelsenkirchen lassen sich allerdings keine Auffälligkeiten bemerken. Freitag fanden fünf von 20 möglichen Trauungen statt. Laut Martin Schulmann, Pressesprecher der Stadt Gelsenkirchen, ist die Zahl ganz normal. „Januar und Februar sind generell Monate, in denen weniger Leute heiraten. Die meisten Pärchen vermählen sich an den sonnigen, wärmeren Tagen oder auch in dem Lieblingsmonat Mai“, so Schulmann.

Nicht überall wird die 13 mit Pech verbunden. Im jüdischen Glauben und für die Japaner gilt die Zahl zum Beispiel als Glückssymbol.