Gelsenkirchener Coverband geht auf „The Final Tour“

All Our Friends Are Dead“ beim „Leichenschmaus“, so spielen die Musiker mit ihrem makabren Humor.
All Our Friends Are Dead“ beim „Leichenschmaus“, so spielen die Musiker mit ihrem makabren Humor.
Foto: Kurt Rade
Was wir bereits wissen
Die Musiker von „All Our Friends Are Dead“ stellen ihre neue CD mit Musik der 60er/70er vor. Freitag bei Bauer Becks.

Gelsenkirchen.. Vor knapp drei Jahren hat die Gelsenkirchener Coverband „All Our Friends Are Dead“ ihre erste Platte „The last Album“ veröffentlicht, Freitag stellen sie im Biergarten von Bauer Becks, Giebelstraße 99a, ihre zweite CD „The Final Tour“ vor und hoffen, an den Erfolg der ersten anzuknüpfen.

„Wie von uns gewohnt, wird es wieder Rocksongs aus den 60er und 70er Jahren zu hören geben. Also Musik aus der Zeit, als wir noch Haare trugen“, lacht Thomas Dirks (Perkussion, Bass Mundharmonika und Backround Gesang), der mit 61 Jahren der „Älteste unter den Alten“ ist und sagt weiter: „Die Lieder auf der CD gehören wieder nicht zu den bekannten Hits. Wir bleiben unserem Motto da bewusst treu und wählen eher unbekannte Songs für unsere Cover.“ So wollen sich die sieben Musiker von den zahlreichen anderen Coverbands unterscheiden.

Völlig neue Versionen der Hits

„Und wenn doch mal ein Evergreen dabei ist, wie jetzt etwa ,Smoke on the water’, dann machen wir eine völlig neue Version daraus“, erklärt Dirks.

Seit circa fünf Jahren machen „All Our Friends Are Dead“ zusammen Musik, recht kurz, wenn man bedenkt, dass die Gelsenkirchener schon seit ihrer frühen Jugend befreundet sind.

„Irgendwann waren wir auf einem Geburtstag, und dann meinte jemand aus heiterem Himmel, macht doch mal zusammen Musik, ihr spielt doch schließlich alle Instrumente. So ist die Band eigentlich geboren, bis zur ersten CD war es dann noch ein langer Prozess“, erzählt Dirks. Geprobt wurde zunächst in der Küche des Bassisten.

Einmal die Woche Proben im Tonstudio

Mittlerweile finden die Probe einmal die Woche in einem Tonstudio in Buer statt. Zum Markenzeichen der Musiker gehört ihr makaberer Umgang mit ihrem Alter, der sich im Titel ihrer Platten und auch der Gestaltung des CD-Covers widerspiegelt. „Wir haben extra einen historischen Leichenwagen organisiert. Das ist nun mal unser Humor.“

Den werden sie am 17. Juli ab 20.30 Uhr auch bei ihrem Konzert bei Bauer Becks zum besten geben. „Das gehört zu unseren Auftritten dazu.“

Tickets gibt es im VVK für 10 Euro bei Bauer Becks oder im Hotel Buerer Hof, Hagenstraße 4. AK 12 Euro.