Gelsenkirchener Band 2nd skin im WDR2 zu hören

Die Band Second Skin (v.li.): Timm Karlisch (Gitarre), Jens "The Rock" Brockmann (Gotarre), Stephan "Bordo" Bortlisz (Gesang), Dirk "Spatzek" Steiner (Bass) und Markus Klops (Schlagzeug).
Die Band Second Skin (v.li.): Timm Karlisch (Gitarre), Jens "The Rock" Brockmann (Gotarre), Stephan "Bordo" Bortlisz (Gesang), Dirk "Spatzek" Steiner (Bass) und Markus Klops (Schlagzeug).
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Ihre Vorbilder sind Bands, die die „dunkle Seite der 80er“ geprägt haben: Joy Division, The Chameleons und die frühen U2. Jetzt treten sie in den Wettstreit mit anderen Bands aus NRW.

Gelsenkirchen.. „Joy Division“, „The Chameleons“, die Anfänge von „U2“. Das sind die Inspirationen, die den Sound und Namen der Gelsenkirchener Band „2nd skin“ formen. „Unseren Sound kann man als Indie-Rock bezeichnen, wir selbst sagen eher Manchestersound der Achtziger dazu“, grinst Sänger Stephan Bortlisz, der innerhalb der Band den Spitznamen „Bordo“ trägt.

Die dunkle Seite der 80er fasziniert die Band, doch als Coverband kann man sie nicht wirklich bezeichnen: „Wir spielen zwar auch viele eigene Interpretationen unserer Lieblingslieder, doch nicht ausschließlich“, betont Bortlisz und fügt hinzu, dass das eigene Repertoire nicht ganz so düster wie die Werke von Joy Division wären.

Am Anfang stand eine Schülerband

Angefangen hat alles mit Timm Karlisch und Dirk Steiner, die gemeinsam die Gesamtschule Berger Feld besuchten. „Wir haben schon Mitte der 80er gemeinsam Musik gemacht. Aufgrund von Beruf und Familie ist die Musik irgendwann in den Hintergrund gerückt; bis die Band, mit Neubesetzung, vor zirka sechs Jahren wieder auferstanden ist“, schmunzelt Steiner. In der Zwischenzeit sind aus den Mitgliedern zwei Lehrer, zwei Fachleute aus dem IT-Bereich und ein Unfallchirurg geworden.

In unregelmäßigen Abständen konnte man die Band seitdem auch in und um Gelsenkirchen live erleben, beispielsweise letzten November im Café42 oder beim „Rock am Dom“ in Buer letzten Juni, wo sie ein Acoustic-Set spielten.

Voten für die Gelsenkirchener!

Das nächste Mal zu hören sein wird „2nd skin“ im WDR2, da sie sich qualifiziert haben für die Sendung „Szene NRW“, die zur Reihe „Made in Germany“ gehört. „Wir hatten uns eigentlich für ein anderes Programm beworben, das hat aber leider nicht mehr geklappt. Die Redaktion war jedoch so angetan von unserer Musik, dass sie uns jetzt gerne in dieser Sendung haben wollten“, freut sich Steiner über den fachmännischen Zuspruch.

In jeder Sendung „Szene NRW“ werden drei neue Songs von Bands aus NRW gespielt, das Publikum kann seinen Favoriten über die Internetseite des WDR wählen, der Gewinner wird in der darauffolgenden Sendung noch einmal gespielt und kommt wieder in die Auswahl - maximal drei Mal. „Es geht darum, sooft wie möglich gespielt zu werden, deshalb zählt jede Stimme“, so Bortlisz.