Gelsenkirchen wirbt mit starken Marken für den Wirtschaftsstandort

Kampagnenvorstellung unter anderem mit (v.l.): Wilhelm Nierhoff (Klostermann GmbH),  Christopher Schmitt (Dezernent), Thomas Gill (Wilhelm Prünte GmbH) und Marc-Oliver Schneider (Küppersbusch Großküchentechnik).
Kampagnenvorstellung unter anderem mit (v.l.): Wilhelm Nierhoff (Klostermann GmbH), Christopher Schmitt (Dezernent), Thomas Gill (Wilhelm Prünte GmbH) und Marc-Oliver Schneider (Küppersbusch Großküchentechnik).
Foto: Funke Foto Services
„Mit uns wird’s was“: Gelsenkirchen geht in die Offensive und wird sich bundesweit mit einer Standortkampagne ins Gespräch bringen.

Gelsenkirchen.. Gelsenkirchen geht in die Offensive und wird sich ab der kommenden Woche bundesweit mit einer Standortkampagne ins Gespräch bringen. „Mit uns wird’s was“ lautet der selbstbewusst formulierte Slogan. Der Coup basiert auf der Idee, mit besonderen Marken und den in der Öffentlichkeit zum Teil nicht so bekannten Champions unter den Unternehmen Werbung für den Wirtschaftsstandort zu machen.

Vertreter dieser Firmen und geladene Gäste erlebten am Donnerstagabend im Kunstmuseum in Buer eine exklusive Vorstellung der Kampagne, von Dezernent Dr. Christopher Schmitt locker und informativ moderiert, die für einen engen Schulterschluss von 13 Unternehmen und der Stadt steht. Mit im Boot sitzen: BP, Masterflex SE, NSG Group (Pilkington), Klostermann, Rigips, Cryptovision, Prünte, Oexmann, Küppersbusch Großküchentechnik, ThyssenKrupp Electrical Steel, Stölting Group, Müller’s Mühle, die Gelsenwasser AG und der FC Schalke 04.

Ein Mix aus starken Marken und Hidden Champions

Oberbürgermeister Frank Baranowski (SPD) war voll des Lobes über diesen ersten bundesweiten Kampagnen-Aufschlag, der Gelsenkirchen die notwendige Aufmerksamkeit bei Unternehmern und Entscheidern verschaffen soll: „Was aus diesem Zusammenspiel entsteht, kann sich sehen lassen. Es ist ein Mix aus starken Marken und Hidden Champions, die möglicherweise nicht so bekannt sind, aber deren Produkte uns tagtäglich umgeben. Diese wirtschaftliche Kraft, dieses Potenzial ist schon beeindruckend. Wenn man sich einmal in der Zusammenschau ansieht, was alles aus Gelsenkirchen kommt, wo überall ein Stück Gelsenkirchen drin ist. Oder – anders ausgedrückt – was alles fehlen würde, wenn es Gelsenkirchen nicht gäbe.“

Eine außerordentliche Wahrnehmbarkeit

Christopher Schmitt bezeichnete die Maßnahme als „eine PR-Kampagne für den Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Sie wird eine Wahrnehmbarkeit haben, die alles übersteigt, was wir auf diesem Feld bisher hatten“. Dazu gehören Anzeigen im Handelsblatt. Dazu gehören Plakate, 519 in der Spitze. „Das heißt, wir belegen jede sechste Großplakatfläche in den 15 größten Städten Deutschlands“, erläuterte der Dezernent. Online wird ebenfalls bedacht: in den Auftritten von Handelsblatt, Spiegel, Wirtschaftswoche und FAZ. Mailings und Virals (das sind Kurzfilme, die online verbreitet werden) runden die Kampagne ab – mit einem Clou: Denn diese Spots mit witziger Botschaft weisen zielgerichtet darauf hin, was es in Deutschland alles nicht geben würde ohne die 13 Unternehmen aus Gelsenkirchen, die gemeinsam mit der Stadt den Wirtschaftsstandort in aller Munde bringen wollen.

Aus den Reihen der Gäste gab es am Donnerstag viel Lob. Vor allem für den Schulterschluss der Unternehmen mit der Stadt. Prof. Dr. Karl-Martin Obermeier, Presse- und PR-Profi von der Westfälischen Hochschule, fand „Kampagne und Botschaft gelungen“. Sascha Kurth, Vertreter der CDU-Fraktion, vertrat die gleiche Meinung: „Über Details lässt sich immer vortrefflich streiten, aber die Kampagne macht bei der Vorstellung auf den ersten Blick einen guten Eindruck.“ – und erinnerte an seinen Unions-Kollegen Werner Wöll, der mit seinem Antrag den Stein einmal ins Rollen brachte.

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