Gelsenkirchen gilt als eine sichere Fahrradstadt

Wie sichere ich mein Fahrrad? Kriminalhauptkommissarin Bettina Hartmann mit einem durch ein Bügelschloß gut gesichertes Fahrrad.
Wie sichere ich mein Fahrrad? Kriminalhauptkommissarin Bettina Hartmann mit einem durch ein Bügelschloß gut gesichertes Fahrrad.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Na also, es geht doch. Endlich mal ein Ranking, in dem Gelsenkirchen gut abschneidet.

Gelsenkirchen.. Na also, es geht doch. Endlich mal ein Ranking, in dem Gelsenkirchen gut abschneidet: Nur 438 Fahrräder sind in Gelsenkirchen im Jahr 2014 pro 100.000 Einwohner gestohlen worden. Die Quote sank damit um 27 Prozent. Diese Zahl veröffentliche die Internetpräsenz billiger.de am Montag und berief sich auf die Auswertung von Polizeistatistiken aus den Jahren 2013 und 2014.

Damit gehört Gelsenkirchen zu den sicheren Fahrradstädten nicht nur im Ruhrgebiet, sondern in Nordrhein-Westfalen – ganz im Gegensatz etwa zu Recklinghausen oder Münster. In der Nachbarstadt gab es demnach mit 827 gestohlenen Rädern ein Plus von 47 Prozent, in Münster sogar mit 1502 Drahteseln eine Steigerung von 152 Prozent. Die große Uni-Stadt in Westfalen gehört laut billiger.de zu den drei Diebstahlhochburgen in ganz Deutschland. Ganz oben im Straftaten-Ranking ist Cottbus mit 2030 gestohlenen Rädern pro 100.000 Einwohner platziert. Es folgt Magdeburg mit 1638 geklauten „Bikes“ je 100.000 Einwohner (3783 insgesamt).

Um die Diebstahlzahlen aus Gelsenkirchen weiter einzuordnen: In Berlin wurden im Jahr 2014 unglaubliche 30.758 Fahrräder gestohlen. Das sind - statistisch betrachtet – 84 Räder pro Tag.